Champions League

Hernandez vor dem Duell gegen die Ex-Kollegen: „Es ist es immer schwierig gegen Atletico zu spielen“

Lucas Hernandez
Foto: Sebastian Widmann/Getty Images

Für Lucas Hernandez ist das morgige CL-Duell gegen Atletico Madrid ein ganz besonderes Spiel. Der 24-jährige Franzose wechselte im Sommer 2019 von den Rojiblancos nach München und spielt nun zum ersten Mal gegen seine Ex-Kollegen.

Duelle gegen den Ex-Verein sind immer etwas ganz besonderes für Spieler, so auch für Lucas Hernandez, der morgen Abend mit dem FC Bayern auf Atletico Madrid trifft. Das einstige Eigengewächs der Spanier äußerte sich wie folgt zum Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen: „Erstmal bin ich glücklich, meine Ex-Kollegen wiederzusehen. Aber es ist klar, dass auf dem Platz Bayern zählt“.

Hernandez rechnet mit einem „schweren Spiel“: „Wenn man gegen Atlético spielt, ist es immer eine schwierige Aufgabe. Man kann die Mannschaften von damals nicht vergleichen, es sind neue Spieler dazugekommen und sie spielen ein etwas anderes System. Aber sie sind immer noch defensiv stabil und strahlen nach vorne viel Gefahr aus. Das werden wir über die 90 Minuten unterbinden müssen“.

„Ich versuche mich einzubringen und will beweisen was ich kann“

Der 24-jährige Linksverteidiger hat einen guten Start in die neue Saison hingelegt und möchte weiter auf diesem Niveau spielen und sich unter Hansi Flick etablieren: „Die letzte Saison war schwierig, auch aufgrund vieler Verletzungen. Die Saison hat gut begonnen. Ich versuche mich einzubringen und will beweisen, was ich kann. Im Moment spiele ich auf der linken Seite, das ist die Entscheidung des Trainers. Ich will das Vertrauen, das in mich gesteckt wird, bestätigen“.

Hernandez verriet zudem, welche Bedeutung Atletico für ihn persönlich hat: „Natürlich habe ich eine große Verbindung zu Atlético, der Verein hat mir alles gegeben. Ich bereue den Wechsel nicht, ich bin bei einem großen Club“.

Auch wenn er ein schweres erstes Jahr in München hatte, sieht er seine Zukunft weiterhin beim deutschen Rekordmeister: „Klar war es ein schwieriges Jahr, aufgrund der Verletzung und der Umstellung. Es hat mich aber auch viel reflektieren und nachdenken lassen. Ich habe für fünf Jahre unterschrieben. Jetzt bin ich fit und will beweisen, was ich kann und mich bestmöglich einbringen“.