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„Ich wollte schon länger nach München zurück“ – Costa-Comeback beim FC Bayern ist kein Zufall

Douglas Costa
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

Die Verpflichtung von Douglas Costa kam für viele Fans, Medien und Experten vollkommen überraschend. Der 30-jährige Flügelflitzer hingegen hat sich eigenen Aussagen zufolge schon seit längerer Zeit mit einer Rückkehr an die Säbener Straße beschäftigt.

Mit Blick auf die aktuelle Personalsituation beim FC Bayern, dürfte Hansi Flick froh sein, dass er in Sachen Neuzugänge so hartnäckig geblieben ist und vor allem einen weiteren Flügelstürmer gefordert hat. Durch die Verletzung von Leroy Sane und die Covid-19-Erkrankung von Serge Gnabry gehen Flick langsam, aber sicher die Optionen auf den offensiven Außenbahnen aus. Mit Douglas Costa hat der 55-jährige jedoch einen Last Minute-Transfer erhalten, der nun gefragter ist als viele noch vor wenigen Tagen gedacht haben.

Die Rückkehr des Brasilianers war ein echter Transfer-Coup der Münchner, den so niemand auf dem Schirm hatte. Costa selbst hingegen war stets offen für ein Comeback beim deutschen Rekordmeister.

„Es gab immer einen regen Austausch“

Im Gespräch mit der „Sport BILD“ betonte Costa, dass er sich in der Vergangenheit schon mit einer Rückkehr an die Isar beschäftigt hätte: „Der Kontakt zum FC Bayern ist nie abgebrochen: weder zu den Mitarbeitern noch zu den Ex-Kollegen. Konkreter wurde es vor drei Wochen: Es gab viele intensive Telefonate. Ich wollte schon länger nach München zurück: Dort habe ich mich total wohlgefühlt. Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein“.

Zudem verriet der Flügelflitzer, dass er in den vergangenen drei Jahren regelmäßig in Kontakt mit mehreren Bayern-Profis stand: „Leute wie Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Thomas Müller, Joshua Kimmich. Zu ihnen ist der Kontakt nie abgebrochen, es gab immer einen regen Austausch“.