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Medien: Fein könnte zum Schnäppchen für Eindhoven werden

Adrian Fein
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Nach seiner Leih-Station beim Hamburger SV wurde Adrian Fein fest für den Profi-Kader eingeplant. Nachdem der zentrale Mittelfeldspieler aber für die Amateure auflief und Hansi Flick ihm keine Hoffnungen machte, suchten beide Parteien nach einer Lösung. PSV Eindhoven verpflichtete den 21-Jährigen auf Leihbasis.

Spätestens nach der Verpflichtung von Marc Roca, der sich vom Spielertyp mit Fein ziemlich ähnelt, war klar: In München plant man mit dem Eigengewächs, der in den letzten Jahren immer wieder ausgeliehen wurde, nicht. Ein Indiz dazu ist auch die Kaufoption, die PSV Eindhoven in den Verhandlungen mit dem deutschen Rekordmeister ergatterte.

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Wie die „Sport Bild“ berichtet, besitzt Eindhoven eine festgeschriebene Kaufoption in Höhe von 6,5 Millionen Euro für Adrian Fein. Angesichts seiner hochklassigen fußballerischen Ausbildung ein echter Schnäppchenpreis, für den PSV den Rechtsfuß fest verpflichten kann.

Trainer Roger Schmidt, durch seine Zeit bei u.a. Leverkusen und Paderborn bestens aus der Bundesliga bekannt, baut auf Fein. Neben Mario Götze und Philipp Max war Fein der dritte Deutsche, der in der letzten Transferperiode den Weg ins Nachbarland fand.

Für PSV lief die Saison bisher optimal. Nach fünf Spielen steht die Schmidt-Elf auf Platz eins, noch vor Ajax Amsterdam. Beim 3:0 Auswärtssieg gegen Zwolle am letzten Wochenende sorgte Mario Götze für Furore. Bei seinem Debüt traf der Weltmeister von 2014 nach bereits acht Minuten, aber auch jener Adrian Fein, der in der 87. Minute Ibrahim Sangare ersetzte, feierte seinen ersten Einsatz.