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Dürfen bald wieder Zuschauer in die Allianz Arena? Rummenigge setzt auf einen Fieber-Mess-Tunnel

Allianz Arena
Foto: imago images

Knapp acht Monate ist es mittlerweile her, als die Münchner zum vorerst letzten Mal Zuschauer in der Allianz Arena begrüßen durften. Während der 7-Tage-Indizent noch vor kurzer Zeit an der Richtmarke 35 schrammte, schwinden die Hoffnungen auf eine schneller Rückkehr aufgrund der rapide steigenden Zahlen wieder. Ein Zustand, der auf Dauer auch Klubs wie den FC Bayern an die Belastungsgrenze bringt, von den fehlenden Emotionen ganz zu schweigen. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge setzt derweil auf ein System, das beim UEFA-Supercup in Budapest zum Einsatz gekommen war. 

Es ist vorerst kein Ende in Sicht. Die Corona-Fälle in Deutschland schießen förmlich nach oben und immer mehr Bundesligisten müssen wieder komplett auf Fans verzichten. Damit verschärft sich auch die finanzielle Situation der Klubs immer weiter. Zwar generieren diese zumindest wieder die Einnahmen aus den TV-Übertragungen, so wiegen fehlende Ticket-Einnahme dennoch schwer: „Jedes Unternehmen leidet unter Corona. Wir müssen die Sinne schärfen, damit wir ohne großen Schaden herauskommen. Ein nochmaliger Lockdown wäre für den Fußball ein Drama“, bekräftigt Rummenigge. Doch auch so stellt sich die Frage, wie lange dies für finanzschwächere Klubs noch gut geht.

Fan-Rückkehr mit Hilfe eines Fiebertunnels?

Neben der finanziellen Situation, ist es auch der Geist des Fußballes, der immer mehr verloren geht: „Ohne Zuschauer leidet die Fußballkultur enorm“, so der Vorstandsvorsitze. Dieser ist sich jedoch im Klaren, dass es zumindest aktuell keinen anderen Weg gibt. Um die Rückkehr der Fans zu erleichtern und sicherer zu machen, setzt Rummenigge auf das System, das bereits beim UEFA Supercup verwendet wurde: „Wir haben in Budapest einen Fieber-Mess-Tunnel vorgefunden und den werden wir dem Gesundheitsamt in München auch anbieten, damit wir mal wieder vor Zuschauern spielen dürfen“, so der Vorstandsvorsitzende. Klar ist aber auch: Eine wirkliche Sicherheit kann auch diese Technologie nicht bringen, zumal zahlreiche Infizierte keine Fieber-Symptome aufzeigen.