Champions League

Müller vor dem CL-Spiel gegen Moskau: „Wir wollen den Flow fortsetzen“

Thomas Müller
Foto: Adam Pretty/Getty Images for FC Bayern

Der FC Bayern macht sich heute Nachmittag auf den Weg ins kalte Russland und trifft morgen Abend, am 2. Spieltag in der UEFA Champions League, auf Lokomotive Moskau. FCB-Angreifer Thomas Müller äußerte sich auf der Abschluss-PK vor dem Spiel über die aktuelle Stimmung bei den Bayern.

Nach zwei Heimspielen in Folge und zwei deutlichen Siegen, müssen die Bayern am Dienstagabend auswärts bei Lokomotive Moskau ran. Thomas Müller betonte vor dem Spiel, dass man sich, trotz der hohen Belastung, auf die Partie freut: „Es ist ja nicht so, dass wir uns quälen müssen, um Fußball zu spielen. Es macht uns in vielen Phasen des Spiels ja Spaß, vor allem uns Offensivspieler. Wir freuen, dass unser Wettbewerb wieder ansteht. Wir wollen den Flow, in dem wir uns befinden, fortsetzen. Wir sind guter Dinge, die Mannschaft ist gut drauf, die Vorzeichen sind positiv“.

Der Angreifer verriet zudem, dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft zur Zeit optimal ist: „Ich bin der Meinung, dass jeder, der im Leistungssport unterwegs ist, einen gewissen Anspruch an sich selbst haben muss. Und wenn du beim Klassenprimus bist, muss der eigene Anspruch sehr hoch sein. Aktuell befinden wir uns in der Situation, dass alle Spieler diese Herausforderung annehmen, als an dieser Herausforderung oder dem Druck zu zerbrechen. Aktuell macht es uns Spaß und wir spüren die Freude“

„Aktuell macht es uns Spaß und wir spüren die Freude“

Die Bayern haben in den letzten Wochen erneut viele neue Rekorde aufgestellt. Auch wenn die Bayern als klarer Favorit in das Spiel gehen, liegt der Fokus laut Müller ausschließlich auf den drei Punkten: „Man nimmt sich vor einem Spiel nicht vor, irgendwelche Torrekorde erreichen zu wollen. Das ist der falsche Ansatz und wäre auch überheblich. Es geht erstmal darum, das Spiel zu gewinnen“.

Nach dem furiosen Start gegen Atletico Madrid werden die Bayern erneut zu den Top-Favoriten in der Champions League gezählt. Laut Müller ist es aber noch zu früh um sich darüber ernsthaft Gedanken zu machen: „Der FC Bayern ist immer ein Kandidat, wir waren im Frühjahr immer mit dabei. Aktuell fühlen wir uns sehr, sehr stark, aber das wird uns im März und April, wenn die K.o.-Spiele sind, nicht weiterhelfen. Ich traue das aber dem Verein und der Mannschaft zu“.

„Der Akku ist nicht wirklich leer“

Müller äußerte sich auch über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland und Moskau, scheint diesbezüglich jedoch keinerlei Bedenken zu haben: „Natürlich ist es nicht das normale Leben, das wir führen, aber wir bewegen uns in der Blase. Wir sehen außer dem Flughafen, dem Bus und dem grünen Rasen nichts. Darum sehe ich das als unbedenklich“.

Zudem betonte Müller, dass er trotz der hohen Belastung keine Pause benötigt: „Ich bin immer im Austausch mit dem Trainer, man muss das mal sehen, wir haben den Kader verbreitert und können fünf Mal wechseln. Der Akku ist nicht wirklich leer. Der Trainer kann entscheiden, wie er will“.