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Alaba-Verlängerung droht zu platzen: Bayern ziehen ihr Vertragsangebot zurück!

David Alaba
Foto: imago images

Die Vertragsverlängerung von David Alaba beim FC Bayern droht endgültig zu platzen. Die Verantwortlichen in München haben in den vergangenen Monaten ihr Angebot mehrfach nachgebessert. Laut FCB-Präsident Herbert Hainer hat der Österreicher die Frist für eine Vertragsannahme jedoch verstreichen lassen. Hainer betonte am Sonntag, dass das „Angebot vom Tisch“ sei. 

Seit knapp zehn Monaten verhandelt der FC Bayern mittlerweile mit David Alaba um dessen auslaufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern. Bis dato konnten sich die beiden Parteien jedoch auf keine Verlängerung verständigen. Aktuellen Medienberichten zufolge sind die Fronten mittlerweile verhärtet. Die Bayern scheinen nicht mehr gewillt zu sein, dem 28-jährige Defensiv-Allrounder (finanziell) entgegen zu kommen und erhöhen nun nochmals den Druck in den Verhandlungen.

„Haben uns entschieden, das Angebot komplett vom Tisch zu nehmen“

Gerüchten zufolge haben die Bayern-Bosse David Alaba zuletzt einen 5-Jahresvertrag mit einem Gehalt in Höhe von rd. 18 Mio. Euro angeboten. Dieses wurde seitens des Österreichers zum wiederholten Male abgelehnt. Wie Bayern-Präsident Herbert Hainer am Sonntag bei „Blickpunkt Sport“ im BR Fernsehen bekannt gab, haben die Münchner ihr Angebot nun zurückgezogen. Demnach hatte die Alaba-Seite bis Ende Oktober Zeit dieses anzunehmen, was jedoch nicht erfolgt ist. Der 66-jährige äußerte sich wie folgt dazu: „Es hat sich tatsächlich über das Wochenende eine neue Situation ergeben. Wir haben David und seinem Berater vor längerer Zeit ein, wie wir finden, sehr gutes Angebot gemacht. Wir haben über Monate verhandelt […] und beim letzten Mal dem Berater von David gesagt, dass wir bis Ende Oktober Klarheit haben wollen. Wir haben bis gestern nichts gehört – daraufhin hat unser Sportvorstand Hasan Salihamidzic nochmal aktiv beim Berater nachgehakt. Die Antwort war, dass das Angebot noch immer unbefriedigend ist und wir weiter nachdenken sollen. Daraufhin haben wir uns entschlossen, das Angebot komplett vom Tisch zu nehmen – das heißt, es gibt kein Angebot mehr“.

Kurioserweise hatte Sportvorstand Hasan Salihamidzic vor nicht allzu langer Zeit öffentlich betont, dass es keine Deadline bei Alaba und dessen Vertragsverlängerung geben würde. Klar ist: Die Zeichen stehen immer mehr auf Abschied. In knapp acht Wochen darf Alaba offiziell mit anderen Vereinen verhandeln und bereits einen neuen Vertrag unterzeichnen, welcher ihm im Sommer 2021 einen ablösefreien Wechsel ermöglichen würde.

Alaba pocht weiterhin auf ein besseres Angebot

Laut „SPORT1“-Reporter Florian Plettenberg ist Alaba gewillt den Verein zu verlassen, sollten die Bayern ihr Angebot finanziell nicht nachbessern. Der Österreicher pocht demnach weiterhin auf eine Gehaltserhöhung und möchte auf ein Level mit den Top-Verdienen Manuel Neuer und Robert Lewandowski kommen.