Schicksalswochen für Eberl: Bayern-Bosse erwarten Transfer-Ergebnisse

Vjekoslav Keskic
Foto: FC Bayern

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Der FC Bayern geht in die heiße Phase der Transferperiode – und Max Eberl steht mehr denn je unter Zugzwang. Bis Ende August muss er liefern, dann tagt der Aufsichtsrat. Vor allem zwei Namen stehen dabei im Fokus: Nick Woltemade und Luis Díaz.

Am 25. August kommt es zur mit Spannung erwarteten Aufsichtsratssitzung des FC Bayern – nur wenige Tage vor dem Ende des Transferfensters. Wie die Abendzeitung München berichtet, wird Sportvorstand Max Eberl bei diesem Termin Antworten liefern müssen: Entweder über abgeschlossene Transfers oder darüber, warum es (wieder) nicht geklappt hat. Klar ist: Die Personalien Woltemade und Díaz sind zu entscheidenden Prüfsteinen für Eberls Zukunft geworden.


Dreesen mischt aktiv mit

Vor allem Uli Hoeneß gilt als treibende Kraft hinter dem Bayern-Interesse an Nick Woltemade. Zwei Angebote hat der VfB bereits abgelehnt – das letzte lag laut BILD bei 50 Millionen Euro plus Boni. Doch Bayern gibt nicht auf.

CEO Jan-Christian Dreesen ist bei allen Verhandlungen involviert und gilt als Garant für wirtschaftliche Vernunft. Bei einem Gesamtpaket von mutmaßlich 150 Millionen Euro für Woltemade und Díaz ist klar: Hier mischen die „großen Bosse“ mit – Eberl, Dreesen und auch Ehrenpräsident Hoeneß.

Bayern wollen keine Last-Minute-Transfers

Eberls persönliches Verhältnis zu Stuttgarts Sportdirektor Fabian Wohlgemuth galt ursprünglich als Türöffner – bislang jedoch ohne Erfolg. Der VfB bleibt hart, ein Verkauf ist nur bei außergewöhnlichen Summen denkbar. Auch bei Díaz gestaltet sich die Lage ähnlich: Liverpool hat die ersten Bayern-Angebote abgelehnt, der Kolumbianer wäre zwar bereit zum Wechsel – doch die Reds fordern mehr Geld.

Wie die AZ berichtet, ist es nicht das Wunschszenario der Münchner, bei der Aufsichtsratssitzung über Last-Minute-Transfers zu diskutieren. Ideal wäre es, wenn die beiden Wunschspieler bis dahin fix wären. Sollte das nicht gelingen, dürfte Eberl unangenehme Fragen beantworten müssen.

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