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Alaba-Berater von den Hainer-Aussagen überrascht

Pini Zahavi
Foto: FRANCK FIFE/AFP via Getty Images

Die Zeichen zwischen David Alaba und dem FC Bayern stehen immer mehr auf Abschied. Während es in den vergangenen Wochen noch so aussah, als würden die beiden Parteien an einer Lösung arbeiten, hat FCB-Präsident Herbert Hainer mit seinen jüngsten Aussagen deutlich gemacht, dass die Münchner nicht mehr gewillt sind eine Einigung um jeden Preis zu erzielen. Laut Hainer haben die Bayern ihr Vertragsangebot für eine Verlängerung „vom Tisch genommen“. Die Alaba-Seite soll von diesen Aussagen vollkommen überrascht sein.

Während beide Seiten zuletzt immer wieder (öffentlich) betont haben, dass man die Zusammenarbeit über die laufende Saison gerne verlängern würde, erhöhen die Bayern nun (aus dem Nichts) den Druck auf David Alaba und dessen Berater. Die Aussagen von Präsident Herbert Hainer, wonach die Münchner ihr Vertragsangebot zurückgezogen haben kommen vollkommen überraschend – auch für die Alaba-Seite.

Ist das Tischtuch endgültig zerrissen?

In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche Diskussionen und Spekulationen rund um David Alaba und dessen sportliche Zukunft. Zwischendurch lieferten sich die Bayern, in Form von Uli Hoeneß, sogar einen öffentlichen Schlagabtausch mit den Beratern des Österreichers. Klubchef Karl-Heinz Rummenigge musste daraufhin eingreifen und die Wogen glätten.

Mit Blick auf die jüngsten Aussagen von Herbert Hainer scheint es jedoch so, als hätten Rummenigge & Co. endgültig die Geduld verloren. Die Bayern-Bosse sind nicht gewillt ihr Vertragsangebot finanziell nochmals nachzubessern und forderten bis Ende Oktober Klarheit ob und wie es mit Alaba an der Isar weitergeht. Der 28-jährige Defensiv-Allrounder hingegen ließ über seinen Berater Pin Zahavi verkünden, dass das aktuelle Angebot nach wie vor nicht befriedigend sei. Alaba fordert demnach ein Gehalt von rd. 20 Mio. Euro pro Jahr und möchte damit zu den Top-Verdienern Manuel Neuer und Robert Lewandowski aufschließen.

Nach Informationen von „SPORT1“ ist das Alaba-Management von den Hainer-Aussagen vollkommen überrascht. Die Bayern haben ihr Angebot nun „offiziell“ zurückgezogen und damit den Druck auf den Österreicher und sein Umfeld deutlich erhöht. Alaba pocht dennoch auf ein verbessertes Angebot und ist im Zweifel bereit die Bayern kommenden Sommer ablösefrei zu verlassen.