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Traurige Nachricht über Gerd Müller: „Er schläft seinem Ende entgegen“

Gerd Müller
Foto: imago images

Mit 365 Toren in 427 Spielen ist Bayern-Legende Gerd Müller noch immer Top-Torjäger der ewigen Bundesliga-Liste. Der „Bomber der Nation“ durchlebt jedoch seit vielen Jahren ein trauriges Schicksal. So leidet der 74-Jährige an Demenz, weshalb er bereits seit knapp sechs Jahren in einem Pflegeheim nahe München lebt. Nun erklärte seine Frau mit rührenden Worten gegenüber der „BILD Zeitung“, dass die FCB-Legende dem Ende nahe sein. 

Mit seiner unvergleichlichen Art Tore zu erzielen hat Gerd Müller seinen Platz in den Geschichtsbüchern des deutschen Fußballes sicher. Nun geht sein bewegtes Leben, dass nicht nur von seinem Erfolg als Spieler, sondern auch durch persönliche Berg- und Talfahrten geprägt war, dem Ende entgegen. „Der Gerd schläft seinem Ende entgegen“, bestätigte Uschi Müller einen Tag vor dem 75. Geburtstag des „Bombers der Nation“ in der Bild. „Er isst so gut wie nichts mehr, kann kaum mehr schlucken, liegt fast 24 Stunden im Bett, hat nur wenig wache Momente“, so die Ehefrau des ehemaligen Weltklasse-Stürmers. Zumindest soll die Bayern-Legende  gemessen der Umstände nicht zu viel Leid erdulden müssen.

„Er hat die Augen geschlossen, döst vor sich hin, macht den Mund nur noch selten auf, kriegt pürierte Nahrung. Er ist ruhig und friedlich, muss glaube ich auch nicht leiden. Er schläft langsam hinüber,“ so seine Ehefrau. Für diese gilt es, sich jetzt noch an den wenigen wachen Momente Ihres Lebensgefährten zu erfreuen. „Es ist so schön, wenn er kurz die Augen aufmacht. Er kann manchmal mit einem Wimpernschlag Ja und Nein signalisieren“, erklärt sie.

Uschi Müller begleitet ihren Mann auf seiner letzten Reise

Nach dem Grundsatz „in guten wie in schlechten Zeiten“, weilt Uschi Müller täglich am Bett ihres schwer kranken Mannes und möchte diesen auf seiner letzten Reise begleiten. „Ich habe schöne, wertvolle Jahre verloren. Ich mache es für den Gerd. Weil er so gut war. Lustig und humorvoll. Und so viel für mich getan hat. Es ist mir ein Bedürfnis, ihn zu begleiten“, so Müller, deren letzter Wunsch es ist, dass ihr Gatte zumindest nicht mehr zu viel von seiner schrecklichen Krankheit mitbekommt. „Ich hoffe, dass er nicht nachdenken kann über sein Schicksal, über eine Krankheit, die dem Menschen die letzte Würde raubt“, wünscht sie sich. Ein Wunsch dem sich die ganze Bayern-Familie mit Sicherheit nur anschließen kann.