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Alaba legt gegen die Bayern nach: „Das war ein Schlag ins Gesicht“

David Alaba
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

David Alaba hat am gestrigen Montag überrascht auf die Entscheidung der Bayern reagiert ihm kein weiteres Vertragsangebot mehr zu unterbreiten. Der 28-jährige betonte zudem auf der Abschluss-PK vor dem CL-Spiel gegen Salzburg, dass er enttäuscht über das Verhalten der Verantwortlichen sei. Im Gespräch mit „Sky“ legte der Österreicher nochmals nach und enthüllte neue Details rund um seine Vertragsverhandlungen.

Während Alaba sich in den vergangenen Wochen und Monaten eher bedeckt gehalten hat über seine sportliche Zukunft, äußerte sich der Defensiv-Allrounder am gestrigen Montag gleich mehrfach zu seiner aktuellen Lage. Neben seinem Auftritt auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem CL-Duell gegen RB Salzburg, gab der Österreicher im Interview mit dem Pay-TV-Sender „Sky“ weitere Einblicke zu den monatelangen Vertragsgesprächen.

Alaba kritisiert die fehlende Anerkennung und Wertschätzung

Laut Alaba war die Stimmung bereits unmittelbar zum Auftakt der Gespräche nicht ideal: „Ich habe schon öfters beim FC Bayern verlängert und man hat eigentlich schon früher miteinander begonnen über eine Vertragsverlängerung zu sprechen. Das war jetzt nicht der Fall. Es war relativ spät, da habe ich mir schon Gedanken gemacht. Dann kamen sie mit dem ersten Angebot, wo ich mir wieder Gedanken gemacht habe, wo der Respekt und die Anerkennung sind“.

Vor allem die Tatsache, dass die Bayern ernsthaft mit dem Gedanken gespielt haben ihn im Rahmen eines Transfers mit einem anderen Spieler zu tauschen, hat bei Alaba für viel Unverständnis und Frust gesorgt: „Es ging immer so weiter. Nach dem zweiten oder dritten Gespräch habe ich einen Anruf bekommen und wurde gefragt, ob ich mir einen Tausch vorstellen könnte. Wo ich dann sage: Das ist dann irgendwo ein Schlag ins Gesicht“.

Zudem betonte der 28-jährige, dass die Verhandlungen bereits vor der Corona-Krise ins Stocken geraten waren: „Dieser Respekt und die Wertschätzung, wonach ich gesucht habe, wo die Vertragsverhandlungen begonnen haben, ging es nicht in die richtige Richtung. Das war vor einem Jahr. In Zeiten, in denen Corona noch sehr weit weg war“.