Fussball News

Enthüllt: PSG wollte Thiago verpflichten

Thiago
Foto: Michael Regan/Getty Images

Nach dem Triple-Gewinn mit den Bayern, hat Thiago seine Zelte beim FC Liverpool aufgeschlagen. Die Engländer waren jedoch nicht die einzigen, die den Mittelfeld-Star für sich gewinnen wollten. Dies erklärte nun dessen Vater „Mazinho“ im Interview mit „France Football“. Zwar scheiterten die Verhandlungen mit dem 29-Jährigen, dennoch wurden die Franzosen jedoch trotzdem innerhalb der Familie fündig.

Zweite Wahl hinter seinen Bruder zu sein, ist für rivalisierende Geschwister mit Sicherheit nicht leicht. Wenn am Ende trotz allem ein Top-Klub wie Paris Saint-Germain mit viel Geld und großen Ambitionen lockt, so dürfte dies nicht mehr so wichtig sein. So geschehen in der Familie „Alcantara“. Während Thiago seinen Traum von der Premier League verwirklichen konnte, landete Bruder Rafinha in der französischen Hauptstadt. Dabei wollten die Pariser zuerst den Ex-Bayern-Star verpflichten. „Ich hatte schon vor einiger Zeit mit Leonardo (Sportlicher Leiter bei PSG; d. Red.) gesprochen, aber es ging darum, den Fall von Thiago zu diskutieren. Leonardo wollte ihn für PSG unter Vertrag nehmen“, erklärte Vater Mazinho. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Thiago schon für den FC Liverpool entschieden.

Wo eine Tür zu geht, geht die nächste auf

So öffnete sich schließlich die Tür für den jüngeren Bruder Rafinha Alcantara. Wir sprachen über Rafa, aber er war zu diesem Zeitpunkt nicht Teil seiner Pläne. Doch die Situation änderte sich im Laufe des Sommers „Ich schätze, er hat darüber nachgedacht, die Chance erkannt, die sich mit ihm bot, und dass es sich lohnt, ihn zu verpflichten,“ erklärte der 54-Jährige. Nach zähen Verhandlungen klappte es schlussendlich auch kurz vor Schließung des Transferfensters mit einem Wechsel. „Gott sei Dank kamen wir fünf oder sechs Stunden vor der Transferschluss zu einer Einigung. Leonardo wollte Thiago und er bekam Rafinha. Und für Rafa ist es ein Traum, zu einem solchen Klub zu wechseln,“ freut sich Mazinho. So bleibt der Familienfrieden also bewahrt und auch der Vater kann glücklich darüber sein, dass seine Söhne bei solch großen Adressen im europäischen Fußball untergekommen sind.