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Hat Alaba gelogen? Salihamidzic informierte ihn persönlich über die Angebotsrücknahme

David Alaba
Foto: imago images

Die jüngsten Aussagen von David Alaba haben für viel Aufsehen beim FC Bayern gesorgt. Der einstige Publikumsliebling hat mittlerweile deutlich an Sympathien bei den eigenen Anhängern. Aktuellen Medienberichten zufolge soll der 28-jährige zuletzt bewusst gelogen, als er zur Angebotsrücknahme der Münchner Stellung bezog.

„Ich habe es aus den Nachrichten erfahren und mitgeteilt bekommen“, mit diesen Worten reagierte David Alaba Anfang der Woche auf die Frage, wie er von der Angebotsrücknahme der Bayern erfahren hat. Der 28-jährige betonte auf der Abschluss-PK vor dem CL-Spiel gegen Salzburg, dass er „überrascht“ über das Vorgehen der Münchner sei. Aktuellen Medienberichten zufolge entspricht dies jedoch nicht der Wahrheit.

Alaba wurde persönlich von Salihamidzic in Kenntnis gesetzt

Wie der „kicker“ berichtet, hatte die Bayern Alaba bis zum 1. November, punkt 15 Uhr Bedenkzeit gegeben, um das Vertragsangebot anzunehmen bzw. abzulehnen. Einen Tag vor dem Fristablauf gab es nochmals direkten Kontakt zwischen Hasan Salihamidzic und Alaba-Berater Pini Zahavi. Der Israeli soll dabei (erneut) betont haben, dass das Angebot finanziell aufgebessert werden muss. Daraufhin informierte der FCB-Sportvorstand den Berater, dass die Münchner ihre Offerte am Sonntag zurückziehen werden und diesen Schritt abends auch öffentlich bekannt geben.

Besonders pikant: Salihamidzic hatte am Sonntag, nach dem Training, ein knapp 30-minütiges Vieraugengespräch mit Alaba, bei dem Bosnier auch den Abwehrspieler über das Vorgehen der Münchner in Kenntnis setzte. Alaba soll dies „ohne große Regung“ hingenommen haben.