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Watzke über den Alaba-Vertragspoker: „Es muss Grenzen geben“

Hans-Joachim Watzke
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Der Vertragspoker zwischen David Alaba und dem FC Bayern wird auch außerhalb Münchens fleißig diskutiert. Nun meldete sich auch Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zu Wort. Im Interview mit der „Sport BILD“ zeigte er Verständnis für die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters. Diese hatten ihre Angebot für den Österreicher zu Monatsbeginn zurückgezogen.

Wenn es um Vertragsverlängerung von Star-Spielern geht, ist Hans-Joachim Watzke ein erfahrener Mann. So musste der BVB-Geschäftsführer beispielsweise bei Ousmane Dembele, Robert Lewandowski und zuletzt Jardon Sancho ähnlich komplizierte Verhandlungen führen. Demnach weiß dieser auch, dass es gar nicht so leicht ist, Spieler und vor allem Berater zufrieden zu stellen. Im Zeitalter der Corona-Pandemie gestaltet sich das doppelt schwierig, zumal diese selbst den Spitzenvereinen in Europa das Leben schwer macht: „Die Auswirkungen spüren selbst die größten Klubs extrem, egal ob der FC Bayern, Real Madrid oder der FC Barcelona. Irgendwann kommst du an die Grenze dessen, was du verantworten kannst. Dies sieht man am Beispiel David Alaba“, so der BVB-Boss.

Watzke zeigt Verständnis für die Bayern

Demzufolge zeigte Watzke nun auch für den FC Bayern Verständnis: „Man muss eben auch irgendwann klar machen, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Wir alle sind unseren Mitgliedern oder Aktionären verpflichtet. Es muss Grenzen geben“, erklärt Watzke. Dies sieht der FC Bayern genauso, was jedoch einen Verbleib des Österreichers noch unwahrscheinlicher macht. So erklärte Salihamidzic gegenüber Sky, dass er sich nicht mehr vorstellen könne, sich mit Alaba einigen zu können. Letztendlich gilt es für Spitzenvereine wie den FC Bayern nun mal klarzustellen, dass der Klub die Preise bestimmt und es ab einem gewissen Bereich keinen Spielraum mehr für Verhandlungen gibt.