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„Die Tür ist noch einen Spalt offen“ – Rummenigge schließt Alaba-Verbleib nicht aus

David Alaba
Foto: imago images

Der Weggang von David Alaba schien bereits fast schon beschlossene Sache zu sein. Nachdem die Münchner das Vertragsangebot an Alaba Ende Oktober zurückzogen, äußerte sich auch Hassan Salihamidzic skeptisch bezüglich der heiß diskutierten Personalie. Nun macht Bayern-Boss Karl-Heinz Rummeniggen den Bayern-Anhängern jedoch wieder ein wenig Hoffnung.

„Im Leben und Fußball soll man niemals nie sagen. Aber ich weiß nicht, wie wir noch zusammenfinden sollen. Wir haben ein Angebot vorgelegt, das wurde abgelehnt und jetzt müssen wir uns damit beschäftigen, dass uns David verlassen wird“, sagte Salihamidzic am Dienstag gegenüber Sky. Wenngleich der Pay-TV-Aussage diese Aussage als so gut wie fixen Abgang hochsterilisierte, war zwischen den Zeilen zu lesen, dass ein Verbleib noch immer möglich sei.

Endgültige Gewissheit wird es wohl vermutlich erst im Sommer 2021 geben, wenn der Vertrag des Linksfußes ausläuft und dieser den Verein ablösefrei verlassen kann.

Wende im Alaba-Poker? Noch ist nichts unmöglich

Beim Top-Spiel gegen Borussia Dortmund zeigte sich David Alaba fokussiert und stabil wie lange nicht mehr. Ganz so, als würde er nach Wochen endlich wieder unbeschwert aufspielen. Inwiefern dies mit seiner Vertragssituation zu tun hat, kann nur spekuliert werden. Klar ist jedoch, dass die Münchner Verantwortlichen Alaba nicht vom Hof jagen werden. „Man sollte mit dem Tema unaufgeregt umgehen. Ich schließe es nicht zur Gänze aus, dass David bei uns bleibt. Die Tür ist noch einen Spalt weit offen“, erklärte Rummenigge vor dem Spitzenspiel in Dortmund gegenüber Sky.

Ob Alaba diesen Spalt weiter öffnet, bleibt abzuwarten. Zumindest machte es zuletzt ein wenig den Anschein, dass das zurückgezogene Vertragsangebot beim Österreicher Spuren hinterlassen hat. Möglicherweise weil er sich einen Bayern-Verbleib selbst besser vorstellen kann, als viele denken.