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Sane zieht in Cuisance-Villa: Kommt der Franzose nicht mehr zurück?

Mickael Cuisance
Foto: imago images

Wenige Monate nach seinem Transfer von Manchester City zu den Bayern, ist Leroy Sane nun auch endlich voll an seiner neuen Wirkungsstätte angekommen. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe, wurde er ausgerechnet bei einem gerade verliehenen Mitspieler fündig.

Verletzungsbedingt war die Zeit von Neuzugang Leroy Sane bislang eher ein Auf und Ab mit wenig Kontinuität. Dabei kann es schon mal helfen, zumindest vorläufig eine feste Bleibe zu beziehen, um privat Ruhe in den Alltag zu bekommen. Bislang war der schnelle Außenstürmer nämlich in einem Hotel wohnhaft. Nun hat der 24-jährige gemeinsam mit seiner Partnerin und seinen Kindern eine Villa in Grünwald bezogen. Möglich wurde dies durch den Auszug eines Bayern-Stars, der in dieser Saison eigentlich mit Sane für die Münchner auf dem Platz stehen sollte. Die Rede ist von Mittelfeldspieler Michaël Cuisance, der aktuell nach Marseille ausgeliehen ist. Einen Wohnungsstreit werden wir im nächsten Sommer jedoch trotzdem nicht erleben.

Cuisance überzeugt in Marseille: „Hoffe, dass wir die Kaufoption ziehen können“

Im nächsten Sommer könnte die Villa im Promi-Viertel sogar wieder leer stehen. Dies liegt zum einen daran, dass Sane zeitnah seinen Traum vom Eigenheim verwirklichen möchte und zum anderen an Cuisance, der in Marseille sein Glück gefunden hat. „Ich habe gerade zwei Spielzeiten hinter mir, in denen ich nicht unbedingt viel gespielt habe. Der Trainer managt mich gut, und ich vertraue ihm zu hundert Prozent. Ich fühle mich hier wohl und bin in sehr guter Verfassung,“ freut sich der Franzose. Kann dieser an seinen starken Saisonauftakt anknüpfen, sollte einer Weiterbeschäftigung beim Ligue1-Klub nichts im Wege stehen. „Ich bin sehr zufrieden mit Cuisance. Ich hoffe, dass wir am Ende seiner Leihe die Kaufoption ziehen können,“ erklärte André Villas-Boas auf einer Pressekonferenz. Sollten sich die Franzosen dazu entschließen, die 18-Millionen-Klausel zu ziehen, würde Cuisance gar nicht mehr nach München zurückkehren.