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Bierhoff zur Ausbootung der Bayern-Leistungsträger: „Geht dabei nicht um Sturheit“

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Jüngst erteilte Joachim Löw im Kicker-Interview der aufkeimenden Hoffnung für die Rückkehr von Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels in die Nationalmannschaft eine erneute Absage. Bei der heutigen digitalen Pressekonferenz stärkte DFB-Manager Oliver Bierhoff dem Bundestrainer den Rücken und verwies dabei auch auf die einstige Rückkehr von Lothar Matthäus ins Nationaltrikot 1998.

Wiederberufung könnte zu Rückschritt bei anderen Spielern führen

In einem minutenlangen Monolog zur Stimmung rund um das Nationalteam stellte Bierhoff fest, dass eine „dunkle Wolke“ über die Mannschaft geschoben würde. Neben den Verletzungen von Leistungsträgern und der erschwerten Situation rund um das Coronavirus machte er dafür auch die immer lauter werdenden Stimmen zur Rückkehr der drei Weltmeister von 2014 mitverantwortlich: „Es freut mich, dass Boateng, Hummels und Müller so gute Leistungen zeigen. Es geht bei Jogis Aussagen nicht um Sturheit, sondern darum, wie wir den Jungen Raum für Entwicklung und Vertrauen geben“, betonte der Europameister von 1996.

Außerdem verwies er auf die missglückte Rückholaktion von Lothar Matthäus zur WM 1998. „Er ist ein super Typ, hat sich super verhalten, aber natürlich hat das etwas mit der Mannschaft gemacht, andere haben sich zurückgezogen“, stellte der 52-Jährige abschließend fest. Die DFB-Elf schied damals bereits im Viertelfinale gegen Kroatien aus.

Solange es also nicht zum „Ausfall von Schlüsselspielern“ kommen sollte, dürfte die Rückkehr der beiden Münchner sowie des ehemaligen Bayernspielers von Seiten des DFB vom Tisch sein.