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George Alaba meldet sich zu Wort: „David ist enttäuscht und verletzt“

David Alaba
Foto: imago images

George Alaba, Vater und Berater des Bayern-Verteidigers, äußerte sich nun erstmals öffentlich zu den gescheiterten Vertragsverhandlungen mit den Münchner und betonte dabei, dass sein Sohn „verletzt ist“.

Anfang November zog der FC Bayern sein Vertragsangebot für David Alaba zurück. Es machte den Anschein, als hätte sich das Alaba-Lager im Vertragspoker verzockt. Nun schilderte George Alaba der österreichischen Nachrichtenagentur „APA“ seine Sicht der Dinge: „David ist so enttäuscht und verletzt, weil so viele falsche Dinge in der Öffentlichkeit übermittelt werden“. Zudem versichere er jedem Fan, dass die „Summen, die in den Raum gestellt werden, nicht der Wahrheit entsprechen“.

„Er ist mental stark“

Medienberichten zufolge forderte Alaba ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro. Das Angebot des FCB soll sich auf 11 Millionen Euro Fixgehalt belaufen haben, das sich über Prämien auf bis zu 18 Millionen Euro jährlich hätte steigern können. „Es hat mich in den vergangenen Monaten verletzt und enttäuscht, dass dies von offizieller Seite nicht dementiert und gesagt wurde, dass ich das nicht gefordert habe“, führte George Alaba weiter. 

Zur Zukunft seines Sohnes äußerte sich der geborene Nigerianer nicht konkret: „Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird“, sagte er weiter und beteuerte: „Er ist mental stark und kann mit der Sache entspannt umgehen.“. Medienberichten zufolge soll das Bayern-Eigengewächs zuletzt Real Madrid für einen ablösefreien Transfer angeboten worden sein.

Von Seiten des Vereins ist die Tür, zumindest laut Karl-Heinz Rummenigge, noch „einen Spalt auf“. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende des FCB am vergangenen Wochenende.