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Kroos über den FC Bayern: „Sie sind besser als Real“

Toni Kroos
Foto: Francois Nel/Getty Images

Der 100-fache deutsche Nationalspieler Toni Kroos kann auf eine bisher sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken. Seit er im Jahre 2014 von den Bayern zu Real Madrid gewechselt ist, hat er zahlreiche Titel mit dem spanischen Top-Team einheimsen können. Besser als der FC Bayern München sind die Madrilenen dennoch nicht, wie Kroos nun erklärt.

Zweimal spanischer Meister, drei Champions-League-Titel, dreimal FIFA-Klub-Weltmeister, drei UEFA-Supercup-Gewinne und zweimal Sieger des spanischen Supercups – eine enorme Liste an Erfolgen, die Toni Kroos seit seinem Transfer zu Real Madrid verzeichnen kann. Im Jahre 2014 hat es ihn für ein Lösegeld über 25 Millionen Euro in die spanische Hauptstadt gezogen. Über die Titelausbeute in der Folgezeit kann man sich wohl kaum beschweren. Dennoch sieht der 30-jährige Mittelfeldakteur momentan den FC Bayern als das beste Team der Welt an.

„Es stimmt, dass sie besser sind als wir“ verrät Kroos in einem Interview mit der „Marca“, „aber momentan ist das kein Problem, weil wir nicht in ihrer Liga spielen und wir uns auch nicht in der Champions League gegenüberstehen – zumindest fürs Erste“.

„Es ist kein Geheimnis, dass uns etwas fehlt“

Der FC Bayern dominiert die landeseigene Liga sowie den europäischen Wettbewerb um den von allen Klubs heiß begehrten Champions-League-Titel. Zum Vergleich: Die Madrilenen rund um Toni Kroos dümpeln auf dem vierten Tabellenplatz der Primera División herum. Aus drei Spielen in der Champions League konnten sie darüber hinaus nur einen Sieg einfahren.

„Uns fehlt etwas. Es ist kein Geheimnis“, gibt Kroos zu. Die Mehrbelastung durch die vielen Spiele ist sicher ein Faktor für eventuelle Formschwankungen. Vielleicht sagt er dies aber auch mit Blick auf die vergangene Transferperiode, in der die „Königlichen“ keine Verpflichtungen tätigten. Die finanzielle Misere, die die Corona-Pandemie den Klubs beschert hat, zwang die Madrilenen stattdessen dazu, Spieler wie Sergio Reguilón oder Achraf Hakimi für gutes Geld weiterzuverkaufen.

Kroos verrät weiterhin: „Wenn man sich die Ergebnisse ansieht, dann sind es zwei gute und ein schlechtes Spiel. Das musst du besser machen.“ Der Kampfeswille scheint auf jeden Fall vorhanden, genauso wie das passende Trainermaterial: „Mit Zinédine Zidane haben wir solche Phasen bereits überstanden. Vor ein paar Wochen sind wir nach den Niederlagen gegen Cádiz und Shakhtar zum FC Barcelona gefahren und haben ein großartiges Spiel abgeliefert. So ist unser Leben und der Trainer ist der erste, der weiß, was passiert, wenn dir die Ergebnisse fehlen. Er wird Lösungen finden.“