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Seifert attackiert die UEFA: „Länderspiele in Corona-Zeiten sind nicht zu akzeptieren“

Christian Seifert
Foto: Arne Dedert/Pool/Getty Images

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Diskussionen und hitzige Debatten darüber, inwiefern Länderspiele in Corona-Zeiten sinnvoll sind. DFL-Chef Christian Seifert hat dazu nun klar Stellung bezogen.

Gegenüber dem „kicker“ nahm Seifert kein Blatt vor den Mund und attackierte die UEFA für die Durchführung der Länderspiele in der aktuellen Zeit: „Klar gesagt: Die derzeitige Situation ist aus Sicht der nationalen Ligen und ihrer Klubs nicht zu akzeptieren. Die Länderspiele sind schon ohne Corona – gerade auch für nicht-europäische Spieler – mit enormem Aufwand und Strapazen verbunden“.

Seifert spricht sich für einen Boykott von Länderspielen aus

Vor allem die Testspiele sind Seifert ein Dorn im Auge: „Es ist seitens der Verbände dringend abzuwägen, wie es mit bestimmten Länderspielen weitergehen soll, die sportlich und wirtschaftlich teilweise weniger Relevanz besitzen als beispielsweise die europäischen Klub-Wettbewerbe und erst recht eine EM“.

Seifert geht davon aus, dass nicht überall die Sicherheitsvorkehrungen und Hygienekonzepte akurat ein gehalten werden, was zwangsläufig zu einem höheren Risiko führe.