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Enthüllt: Darum wollte Guardiola nicht beim FC Bayern bleiben

Pep Guardiola
Foto: RUI VIEIRA/POOL/AFP via Getty Images

Drei Jahre lang stand Pep Guardiola beim FC Bayern unter Vertrag, bis er im Sommer 2016 zu Manchester City wechselte. Bei den Citizens befindet sich der 49-jährige mittlerweile in seiner fünften Saison und scheint sich deutlich wohler zu fühlen als beim deutschen Rekordmeister. Nun wurde bekannt, warum sich Guardiola damals gegen einen Verbleib in München entschieden hat.

Wie die Skyblues gestern offiziell bekannt gaben, hat Guardiola seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängert. Der Spanier hat ein neues Arbeitspapier mit einer Laufzeit bis Juni 2023 beim englischen Top-Team unterschrieben. Damit wird Manchester zu seiner bisher längsten Trainerstation und das, obwohl der Erfolgstrainer durchaus lukrative Angebote vorliegen hatte.

„Er ist umgeben von Leuten, denen er vertraut“

Guardiola galt einst als „Projekt-Trainer“, der nach einer erfüllten Mission gerne den Verein wechselt und eine neue Herausforderung sucht. Bei Barca stand er vier Jahre unter Vertrag, in München waren es drei. Bei Manchester werden es am Ende hingegen sieben Jahre sein. Besonders bemerkenswert: Der 49-jährige ist stets darum bemüht seine Verträge zu erfüllen.

Nach der erneuten Vertragsverlängerung bei ManCity stellen sich Fans und Medien die Frage, warum Guardiola so lange bei den Citizens bleibt? Der spanische Fußball-Experte und Guardiola-Insider Guillem Balague hat im Gespräch mit der „BBC“ die Antwort auf diese Frage enthüllt: „Er fühlt sich wohl, ist umgeben von Leuten, denen er vertraut“. Zudem gibt es einen großen Unterschied zum FC Bayern und Barcelona: „Er kontrolliert die sportlichen Entscheidungen und ist glücklich, dass aus der Kabine nichts nach außen drängt – was bei Bayern und Barcelona passiert ist“.

Vor allem das „Kabinengeflüster“ soll Guardiola Pep in München missfallen haben. Laut Balague spielte der Katalanen Ende 2015 ernsthaft mit dem Gedanken seinen Vertrag an der Isar zu verlängern, doch die Tatsache, dass immer wieder Internas aus der Kabine an die Öffentlichkeit gelangt waren, haben ihn letztendlich davon abgehalten. Auch die Tatsache, dass Guardiola von den Bayern-Bossen stets hinterfragt wurde gefiel dem Perfektionisten nicht: „Nach jedem Spiel musste er den Bossen erklären, wie das Team gespielt hat und warum er das gemacht hat, was er gemacht hat“.

All diese Punkte gibt es laut Balague in Manchester nicht. Sowohl die Mannschaft als auch die Führungsriege bei City vertraue Guardiola zu 100 Prozent.