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Süle und der Traum von ManUnited: Gibt es eine Entscheidung schon im nächsten Sommer?

Niklas Süle
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Während die Arbeitspapiere von David Alaba und Jerome Boateng bereits im Sommer 2021 enden, hat auch der dritte im Bunde nur noch bis 2022 Vertrag. Demnach müssen sich die Bayern demnächst mit einer Vertragsverlängerung von Niklas Süle auseinandersetzen. Hierbei ist höchste Achtung angesagt, zumal der fast zwei Meter große Innenverteidiger von der englischen Premier League träumt.

Treten die Münchner schon bald ohne Boateng, Alaba und Süle an? Die Bayern-Abwehr könnte ab der Saison 2021/22 vor einem radikalen Umbruch stehen. Während bei den beiden Erstgenannten ein Abschied sehr wahrscheinlich ist, spricht bei Niklas Süle vieles für einen Verbleib. So hat der Ex-Hoffenheimer das volle Vertrauen von Trainer Hansi Flick und konnte sich nach seiner Verletzung schnell wieder in der ersten Elf spielen. Wie die Sport-Bild berichtet, liebäugele der 25-Jährige allerdings langfristig mit einem Wechsel auf die Insel. Im Rahmen der Show „Englische Woche“ wurde erklärt, dass es sich bei Süles Wunschverein wohl um Manchester United handelt.

Entscheidung fällt vermutlich schon im nächsten Sommer

Die Bayern sind also angehalten, den Abwehrhüne ein attraktives Vertragsangebot anzubieten. Laut Sport Bild stehen in Kürze zumindest schon mal erster Gespräche zwischen Verein und Spieler an. Im Moment scheint es wahrscheinlicher, dass sich Süle mit den Bayern einigt und er seinen Traum von England ein paar Jahre nach hinten verschiebt. So hat er bei den Münchnern aktuell die deutlich größeren Chancen auf Titel und beste Voraussetzungen, sich für die Nationalelf zu empfehlen. Die Bayern wissen aber auch, dass Vertragsgespräche oft eine unschöne Wendung nehmen können. Sollte es in dieser Saison zu keiner Einigung kommen, wäre ein Verkauf im Sommer die letzte Möglichkeit, um Ablöse zu generieren. Ein Szenario, dass die Münchner mit aller Kraft verhindern werden wollen. So könnte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass der Bayern-Verteidiger bereits in der kommenden Saison ein anderes rotes Trikot trägt.