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Bericht: Bayern planen einzugreifen, sollte die Krise beim DFB-Team weiter anhalten

Karl-Heinz Rummenigge und Joachim Löw
Foto: imago images

Die Stimmung rund um die deutsche Nationalmannschaft ist nach der jüngsten 0:6-Klatsche gegen Spanien sichtlich angespannt. Vor allem Bundestrainer Joachim Löw steht im Fokus der Kritik. Aktuellen Medienberichten zufolge könnten die Bayern eingreifen, sollte die Krise beim DFB-Team auch im neuen Jahr anhalten.

Anfang Dezember muss Joachim Löw dem DFB-Präsidium eine Analyse der aktuellen Situation rund um die deutsche Nationalmannschaft vorlegen. Danach entscheidet sich ob der 60-jährige auch im neuen Jahr weitermachen darf.

Aktuellen Medienberichten zufolge beobachten auch die Verantwortlichen beim FC Bayern die derzeitige Lage ganz genau und machen sich Gedanken über die Zukunft der DFB-Elf.

Bayern wollen nicht untätig zuschauen

Wie Raphael Honigstein von „The Athletic“ berichtet, sind Karl-Heinz Rummenigge & Co. nicht gewillt untätig zuzuschauen wie die deutsche Nationalmannschaft im EM-Jahr weiter in die Krise rutscht. Mit fünf Nationalspielern stellen die Münchnern einen großen bzw. wichtigen Block innerhalb des DFB-Teams.

Laut Honigstein sind die Bayern-Verantwortlichen sogar gewillt zu intervenieren, sollte der Negativtrend nicht gestoppt werden. Wie konkret dies aussieht, ließ er jedoch offen.

Müller & Co. sind nicht das einzige Löw-Problem

Während Löw zuletzt vor allem für seine personellen Entscheidung rund um Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels von allen Seiten kritisiert wurde, bestehen nach Informationen von Honigstein weitere Probleme. Hierzu zählt unter anderem die taktische Ausrichtung der Mannschaft, die Löw zuletzt immer wieder angepasst hat und damit die eigenen Spieler verwirrt hat.

Ein weiteres Defizit: Viele junge Spieler klagen darüber, dass sie keinen wirklichen Draht zu Löw aufbauen können, vor allem auf der menschlichen Ebene.