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„Ich verteile das Fernsehgeld, wie es mir gefällt“ – Bayern-Ultras verspotten Rummenigge

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: imago images

Denkt man an Bayerns-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz-Rummenigge, so hat man zuerst das Bild einer seriösen Autoritätsperson vor Augen. Jedoch ist auch bekannt, dass die Ansichten des 65-Jährigen nicht in allen Fankreisen Fußball-Deutschlands gut ankommen. So auch die von Rummenigge geforderte TV-Geld-Verteilung. Dies haben nun die Bayern-Ultras zum Anlass genommen, um den Bayern-Boss in kurioser Weise auf Plakaten abzulichten.



Ist das Pippi Langstrumpf oder doch Karl-Heinz Rummenigge, dürften sich einige Passanten gedacht haben, als sie auf ein auffälliges Plakat an einer Litfaßsäule erblickten. Dieses zeigt Rummenigge nämlich mit zwei Zöpfen und dem Spruch „Ich verteile das Fernsehgeld, wie es mir gefällt“, in Anlehnung an die schwedische Kinderbuch-Heldin.

Es scheint so, als wäre der Vorstandsvorsitzende also Opfer einer Fan-Aktion geworden. Über den oder die Urheber ist jedoch noch nichts bekannt. Allerdings veröffentlichte die Gruppierung „Südkurve München“ auf ihrer Webseite eine Stellungname der Fanszenen Deutschlands zur zukünftigen Verteilung des TV-Gelder. In dieser wird eine deutlich gleichmäßigere Verteilung gefordert.

Ist das wirklich fair? Bayern seit Jahren Spitze in der TV-Geld-Verteilung

Rummenigge musste bereits vor der Aktion heftige Kritik für seinen Standpunkt einstecken. So lehnten die Bayern und Rummenigge, wie der Großteil der Bundesligisten, eine Reform des Verteilungsschlüssel zum Missfallen mancher ab. Dieser hätte durchaus zum Nachteil der Bayern ausfallen können. So erhalten die Münchner seit Jahren den größten Anteil aus dem TV-Topf. Gegenstimmen halten dies im Sinne einer interessanten und spannenden Bundesliga für unsinnig. Auf der anderen Seite sei jedoch erwähnt, dass die Münchner nun mal das geößte Interesse anziehen und andere europäische Spitzenklubs in Punkto TV-Geld deutlich vor den Bayern stehen. Somit wäre es für die Bayern doppelt schwierig, im europäischen Spitzenfußball vorne dabei zu sein.