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Rummenigge kritisiert den DFB erneut scharf: „Zu viel Bierhoff, zu wenig Löw“

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat den Deutschen Fußball-Bund erneut scharf kritisiert. Der 65-jährige bemängelt erneut die fehlende Fachkompetenz in der Führungsriege des DFB und auch das aktuelle Krisenmanagement von Bundestrainer Löw.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Verhältnis zwischen dem DFB und dem FC Bayern schon seit geraumer Zeit angeknackst ist. Vor allem Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hat sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch über den DFB geäußert. Auch vor dem Spitzenspiel gegen Leipzig teilte der 65-jährige gegen den Deutschen Fußball-Bund aus.

Rummenigge hält sich bedeckt über die Löw-Entscheidung

Im Gespräch mit „Sky“ kritisierte Rummenigge vor allem das aktuelle Krisenmanagement des DFB. Demnach ist es derzeit „zu viel Oliver Bierhoff und zu wenig Joachim Löw“. Damit spielte Rummenigge auf die jüngste Pressekonferenz von Bierhoff an, in dem dieser den aktuellen Kurs von Löw verteidigte und sich zu aktuellen Lage der deutschen Nationalmannschaft geäußert hat.

Rummenigge hätte sich gewünscht, dass Löw nach der 0:6-Pleite gegen Spanien selbst Rede und Antwort steht und mehr in die Offensive geht.

Interessant: Auf die Frage ob das Festhalten an Löw die richtige Entscheidung sei, reagierte Rummenigge sehr zurückhaltend und verwies darauf, dass man dies erst nach der EM 2021 beurteilen kann.

Zudem wiederholte Rummenigge seine Kritik aus der Vergangenheit, wonach die Führungsriege beim DFB zu wenig mit Fachkräften besetzt ist.