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Hainer wehrt sich gegen Kritik an den Spielverlegungen: „Es gibt keine Lex Bayern“

Herbert Hainer
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

Der FC Bayern hat in der laufenden Saison bereits zwei Pokalspiele verlegt, in beiden Fällen haben die Münchner einen entsprechenden Antrag beim Deutschen Fußball-Bund eingereicht mit dem Verweis auf die hohe Belastung. Kritiker werfen den Münchnern Mauscheleien mit dem DFB vor. FCB-Präsident Herbert Hainer wies dies nun vehement zurück.

Am 19. Dezember werden die Bayern ihr letztes Spiel in diesem Jahr bestreiten, dann verabschieden sich die Spieler in den wohlverdienten Winterurlaub. Viele andere Bundesliga-Klubs müssen kurz vor Weihnachten nochmals im DFB-Pokal ran. Die Münchner hingegen haben eine Verlegung ihres Pokalspiels gegen Holstein Kiel auf Mitte Januar beim DFB durchboxen können.

Nicht allen Vereinen hat diese „Sonderbehandlung“ gefallen. Allen voran Bayer Leverkusen zeigte sich kritisch und beantragte ebenfalls eine Verlegung ihres Pokalspiels – mit Erfolg. Die Kritik an der „Bevorzugung“ der Bayern durch den DFB bleibt jedoch weiterhin bestehen.

„Die Entscheidung ist für alle Beteiligten vernünftig“

Bayern-Präsident Herbert Hainer äußerte sich im Gespräch mit „SPORT1“ wie folgt dazu: „Es gibt keine Lex Bayern. Wir haben eine höhere Belastung in der Bundesliga als jeder andere Verein. Das steht außer Frage, denn wir haben viel mehr Spiele durch all die Wettbewerbe, in denen wir vertreten sind. Wir haben bis Ende August in der Champions League gespielt, und zwei Wochen später fing die Bundesliga wieder an“.

Der 66-jähirge verwies zudem darauf, dass auch Kiel diesem Vorschlag zugestimmt hat: „Der DFB hat dem stattgegeben, weil man gesehen hat, was wir für eine Belastung haben. Die Entscheidung ist für alle Beteiligten vernünftig. Holstein Kiel hat dem ja auch zugestimmt“.