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Kamara im Visier: Wechselt der nächste Franzose an die Isar

Boubacar Kamara
Foto: imago images

Mit Benjamin Pavard, Lucas Hérnandez, Tanguy Nianzou, Bourna Sarr, Corentin Tolisso und Kingsley Coman haben die Bayern bereits sechs Franzosen im Team. Schon bald könnte ein Siebter dazu stoßen. So sollen die Münchner laut Berichten der „L’Équipe“ an Boubacar Kamara interessiert sein. Das 21-jährige Top-Talent spielt für Olympique Marseille.



Defensiv-Allrounder Boubacar Kamara ist bei den europäischen Top-Klubs längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. So sollen bereits der FC Barcelona, Paris St. Germain und der AC Mailand im Sommer am Youngster dran gewesen sein und auch die Londoner Klubs Arsenal und Chelsea sollen Interesse zeigen. Zwar entschied sich der junge Franzose vorerst dafür, bei Marseille zu bleiben, so könnte der Poker im nächsten Sommer neu anrollen. Mit von der Partie sollen dann auch die Münchner Bayern sein.

Kamara für Martinez? Transfer hängt wohl auch noch von anderen Personalien ab

Kamara ist ein ausgebildeter Mittelfeldspieler, der bei seinem derzeitigen Klub jedoch im defensiven Mittelfeld spielt. Der Ligue-1-Klub hat für den Defensiv-Spezialisten ein Preisschild von 40 bis 60 Millionen verhängt. Für die Bayern wäre er also kein Schnäppchen, selbst wenn sein Vertrag bereits 2022 ausläuft.

Kamara besticht durch seine Zweikampfstärke und Athletik. Damit könnte er Javi Martinez ersetzen, der im Sommer den Klub verlassen wird. Allerdings haben die Münchner mit Tanguy Nianzou eigentlich genau so einen Spielertyp in den eigenen Reihen, der ebenfalls als Riesentalent gilt. Gut möglich also, dass Kamara nur Plan B ist, falls der geplanter Upamecano-Transfer platzen sollte. Doch auch die wohl bevorstehenden Abgänge von Boateng und Alaba könnten einen Transfer realistisch machen. Bei der namenhaften Konkurrenz müssten die Bayern die Bayern sich jedoch auf zähe Verhandlungen einstellen.