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Punkteteilungen und Auswärtsstärke: Lazios bisherige Saisonleistungen

Luiz Felipe
Foto: Marco Rosi/Getty Images

Der FC Bayern trifft in der ersten K.o.-Runde der UEFA Champions League auf den italienischen Traditionsklub Lazio Rom. Nach jahrelanger Identitätskrise erleben die Römer spätestens seit der vergangenen Spielzeit eine Renaissance, die mit dem Spiel gegen den FC Bayern einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat.

Zum ersten Mal seit 2008 qualifizierte sich Lazio Rom am Ende der vorangegangenen Saison für die europäische Königsklasse. Nach einem höchst spannenden Titelrennen schloss das Team von Chefcoach Simone Inzaghi auf Rang vier der Serie A und, für die Fans noch wichtiger, vor Erzrivale AS Rom ab. Hauptgrund für den Erfolg ist die konstante Personalpolitik des Vereins, aus der eine über Jahre zusammengewachsene Truppe entstanden ist.

Zwar stehen die Himmelblauen in der Liga mittlerweile ganze 10 Punkte (Platz 9) hinter Tabellenführer AC Milan, trotzdem gehört man zur den Top-Kandidaten auf die europäischen Plätze. Ganze 12 Zähler konnte Lazio bereits aus fremden Stadien entführen. Im heimischen Stadion Olympico gelang jedoch nur ein einziger Sieg. 

In der Champions League machte der zweifache italienische Meister eine gute Figur: In einer Gruppe mit Dortmund, Brügge und Zenit St. Petersburg konnte man sich mit 10 Zählern auf dem zweiten Platz hinter dem BVB für das Achtelfinale qualifizieren. Inzaghis Team war dabei eine von vier Mannschaften, die kein einziges Vorrundenspiel verloren. Dafür teilten sich die Römer in sechs Spielen ganze viermal die Punkte. Der herausragende Mann war dabei einmal mehr Ciro Immobile, der zusammen mit Neymar und Alessan Plea Topscorer (8 Scorerpunkte) des Wettbewerbs ist.

Das Spiel gegen den Titelverteidiger aus München stellt für die „Biancocelesti“ den vorübergehenden Höhepunkt eines starken Aufschwungs dar. Lazio Rom darf auch deshalb nicht auf die leichte Schulter genommen werden, auch wenn sie noch zu den kleineren Namen in den Lostöpfen gehörten.