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Rummenigge vor der Weltfußballer-Wahl: Darum haben Messi und Ronaldo einen Vorteil

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: imago images

Robert Lewandowski könnte heute Abend als erster Profi des FC Bayern als Weltfußballer ausgezeichnet werden. Für viele Fans, Experten und Medien ist der 32-jährige Pole der klare Favorit. Auch Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge ist fest davon überzeugt, dass Lewandowski diese Auszeichnung verdient, warnte dennoch davor Messi und Ronaldo zu früh abzuschreiben.



73 Tore im Kalenderjahr 2020, fünf Titel mit dem FC Bayern, zahlreiche individuelle Auszeichnung und Erfolge – mit Blick auf die „reinen Fakten“ kann heute Abend kein anderer Spieler zum FIFA-Weltfußballer des Jahres gekürt werden. Karl-Heinz Rummenigge scheint dennoch skeptisch zu sein.

Messi und Ronaldo profitieren von ihrer weltweiten Popularität

Im Gespräch mit der „Abendzeitung“, machte der 65-jährige deutlich, dass Lewandowski die Auszeichnung wie kein anderer in diesem Jahr verdient hat: „Man muss klar sagen, dass Robert diese Auszeichnung absolut verdient hätte. Er hat eine herausragende Saison gespielt mit vielen Toren, und er hat seine Qualitäten zum Wohle der Mannschaft noch mal gesteigert“.

Zeitgleich verwies Rummenigge jedoch auf eine Tatsache, die viele Fußballfans in Europa unterschätzen: „In anderen Erdteilen wie Asien, Afrika und insbesondere Südamerika haben Ronaldo und Messi gewisse Startvorteile“. Dies liegt vor allem daran, dass „sie im Fernsehen viel präsenter und weiter verbreitet sind als Bundesliga-Spieler“.

Umso wichtiger wäre ein Triumph von Lewandowski: „Es wäre ein Sahnehäubchen für den FC Bayern, aber auch für die gesamte Bundesliga“, betonte Rummenigge.