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Alaba-Verbleib? Kahn: „Wüsste nicht, wie das noch passieren soll“

David Alaba
Foto: imago images

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte zuletzt bereits angedeutet, dass es aller Voraussicht nach kein Happy End bei David Alaba und dem FC Bayern geben wird. Auch Oliver Kahn geht von einem Abschied des Österreichers am Ende der Saison aus.



Ein knapp einer Woche darf David Alaba offiziell mit anderen Vereinen verhandeln und bereits einen Vertrag unterzeichnen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge deutet derzeit vieles daraufhin, dass der 28-jährige Österreicher den FC Bayern kommenden Sommer in Richtung Real Madrid verlassen wird. Auch die Verantwortlichen an der Isar rechnen mittlerweile (fest) mit einem Wechsel des Defensiv-Allrounders am Ende der Saison, so auch Oliver Kahn.

„Wir haben David Alaba den roten Teppich ausgerollt…“

Im Gespräch mit der „Sport BILD“ äußerte sich Kahn wie folgt zu Alaba und den Geschehnissen in den vergangenen Monaten: „Wir haben David Alaba den roten Teppich ausgerollt und sind an unsere Grenzen gegangen. David und speziell sein Berater Pini Zahavi sind nicht über diesen roten Teppich gegangen. Also haben wir ihn irgendwann wieder eingerollt“.

Eine Restchance gibt es nach wie vor, auch wenn Kahn nicht ernsthaft an ein Happy End mehr glaubt: „Ich wüsste im Moment nicht, wie das passieren sollte“. Kahn geht davon aus, dass Alaba den Fokus auf die Suche nach einem neuen Verein legt und nicht auf einen Verbleib beim deutschen Rekordmeister: „So wie es aussieht, orientiert er sich um. Das müssen wir akzeptieren“.