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Bei Marseille nur noch Ersatz: Villas-Boas will Cuisance dennoch halten

Mickael Cuisance
Foto: CHRISTOPHE SIMON/AFP via Getty Images

Es hatte schon den Anschein, dass Bayern-Leihgabe Michaël Cuisance in Marseille sein Glück gefunden hat. Doch in den letzten Wochen lief es für den Franzosen nicht mehr so richtig rund. Demnach ist es aktuell noch unklar, wie es mit dem Mittelfeldspieler im Sommer weiter geht. Marseille-Trainer Villas-Boas hat sich jedoch für einen dauerhaften Verbleib des Youngsters ausgesprochen. 

Betrachtet man die nackten Zahlen, so könnte man zu dem Schluss kommen, dass Cuisance für Olympique Marseille immense Wichtigkeit besitzt. So gewannen die Südfranzosen alle sechs Ligaspiele, in denen der 21-jährige in der Startelf zu finden war. Seinen Stammplatz hat die Leihgabe der Münchner allerdings zuletzt verloren. Marseille Trainer Andre Villas-Boas erklärte, dass sein Spieler derzeit eine „schwere Zeit durchmache“ und die Dinge nicht mehr wie zu Beginn laufen. Demnach fand sich das Mittelfeld-Talent zuletzt dreimal hintereinander auf der Bank wieder. Auch Constant Wicherek, „Foot Mercato“-Redakteur, erkennt die negative Tendenz der letzten Wochen. „Cuisance fehlt die Konstanz. Sein Start war gut, doch Villas-Boas sieht ihn auf der Zehn. Für mich ist er ein Achter. Überall im Mittelfeld hat er große Konkurrenz,“ berichtet er.

Villas-Boas überzeugt: „Wir glauben an ihm“

Demnach stellt sich immer mehr die Frage, wie es den mit dem jungen Mittelfeldspieler weitergehen wird. Die Bayern könnten für Cuisance eine Ablöse von rd. 20 Mio. Euro einnehmen, falls sich der französische Erstligist für eine feste Verpflichtung entscheidet. Schenkt man den Worten des Marseille-Coaches glauben, so ist ein fester Transfer trotz der aktuellen Durststrecke des Leihspielers wahrscheinlich. „Er ist ein sehr guter Spieler, wir glauben sehr an ihn“, erklärte Villas-Boas. „Wir möchten, dass er hierbleibt,“ legte sich der Portugiese vor kurzem öffentlich fest. Nichts desto trotz sind 20 Mio. Euro Ablöse kein Zuckerschlecken für einen Klub wie Marseille, vor allem nicht in Zeiten wie diesen.