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Süle, Goretzka, Boateng & Co. – So planen die Bayern die kommenden Vertragsgespräche

Leon Goretzka und Niklas Süle
Foto: imago images

Beim FC Bayern laufen in den kommenden 18 Monaten zahlreiche Verträge aus. Unter anderem auch von Leistungsträgern wie Leon Goretzka und Niklas Süle. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich nun zum weiteren Vorgehen bei diesen Gesprächen geäußert.



Neben den auslaufenden Verträgen von Jerome Boateng, David Alaba und Javier Martinez, gibt es auch den einen oder anderen Bayern-Spieler dessen aktuelles Arbeitspapier im Sommer 2022 endet. Hierzu gehören vor allem Leon Goretzka und Niklas Süle.

Zuletzt machten Meldungen die Runde, wonach die Bayern-Bosse zeitnahe die Vertragsgespräche beginnen wollen um ein Fiasko wie bei Alaba zu verhindern. Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hat nun jedoch betont, dass es hierzu keine öffentlichen Wasserstandsmeldungen geben wird.

„Wir sind gut beraten, Gespräche zu führen“

Während zur Causa David Alaba in den vergangenen Wochen nahezu alles gesagt wurde und nahezu alles spricht dafür, dass der Österreicher die Bayern im Sommer nach zwölf Jahren verlassen wird, steht hinter der Zukunft von Jerome Boateng noch ein großes Fragezeichen. Sportlich ist der 32-jährige zweifelsfrei eine Bereicherung für die Bayern. Dennoch zögern die Verantwortlichen an der Isar, was vor allem daran liegt, dass man mit Tanguy Nianzou erst vor kurzem ein Top-Talent für die Innenverteidigung verpflichtet hat und auch aus der eigenen Jugend geeignete Spieler nachkommen. Zudem ist Boateng Anfang 30 und steht eher für die Vergangenheit der Münchner und nicht die Zukunft.

Laut Rummenigge herrscht bei Boateng „keine Eile“, wann man jedoch Gespräche führen wird ließ er offen im Gespräch mit der „AZ“: „Man wird sich irgendwann in den kommenden Monaten zusammensetzen und dann eine Entscheidung fällen“.

Bei Leon Goretzka und Niklas Süle sieht es deutlich anders aus. Hier deutete der 65-jährige an, dass man sich bald and en Verhandlungstisch mit den beiden deutschen Nationalspielern setzen wird. Details wollte Rummenigge jedoch nicht preisgeben: „Ich bitte um Verständnis, dass ich zu dem Thema keine Kommentare abgeben möchte. Wir sind gut beraten, Gespräche zu führen – aber nicht öffentlich Wasserstandsmeldungen abzugeben. Das ist nicht hilfreich“.

Sehr deutlich wurde der Klubchef indes bei FCB-Youngster Jamal Musiala, der sich mittlerweile bei den Profis etabliert hat. Hier könnte es bereits im Februar eine Erfolgsmeldung geben wenn dieser sein 18. Lebensjahr vollendet: „Ich bin begeistert von dem Jungen. Gehen Sie mal davon aus, dass Hasan Salihamidzic in dieser Richtung aktiv sein wird“.