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Kurios: Pranjic hat einen Teil seiner Ablöse selbst gezahlt um zu den Bayern zu wechseln

Danijel Pranjic
Foto: imago images

Der heute 39-jährige Danijel Pranjic wechselte im Sommer 2009 zu den Münchner Bayern. Zu diesem Zeitpunkt war gerade ein gewisser Louis van Gaal auf dem Trainerstuhl, der sich für den Kroaten stark gemacht haben soll. Bis 2012 blieb dieser zwar meist Bankdrücker, absolvierte jedoch immerhin 85 Partien. Viel bemerkenswerter als seine Auftritte auf den Rasen, war jedoch die Tatsache, wie sein Wechsel zustande gekommen ist.

So wirklich überzeugt waren in München schon vor seinem Wechsel die wenigsten, dass Danijel Pranjic den deutschen Rekordmeister verstärken kann. So gestalteten die Verhandlungen zwischen den Bayern und dem SC Heerenveen als äußerst zäh. Die Münchner weigerten sich nämlich die geforderten 7,75 Millionen zu zahlen, sondern platzierte lediglich 7 Millionen als Maximalgebot. Der Transfer drohte also zu platzen und damit auch der große Traum des Spielers. Dieser gab an, dass er nämlich schon „als kleiner junge immer für einen großen Verein spielen wollte“. So entschied sich Pranjic kurzerhand dafür selbst nachzuhelfen und die fehlenden 0,75 Millionen aus eigener Tasche zu bezahlen. „Wir einigten uns auf drei Raten à  250.000 Euro, die ich pro Saison an den Verein zahle“, verrät er im Interview mit Spox. Das deutlich höhere Gehalt, dass Pranjic in Münchner zu erwarten hatte, dürfte ihm diesen Entschluss dabei definitiv leichter gemacht haben.

Pranjic adelt van Gaal: „Bester Trainer meiner Karriere“

Wenngleich sich der Kroate nie voll und ganz durchsetzen konnte, spricht er von der „besten Entscheidung seines Lebens“. Dies lag auch an der Zusammenarbeit mit Trainer-Legende Louis van Gaal. „Ich persönlich hatte keinen besseren Trainer in meiner Karriere“, so der 39-Jährige, der van Gaal als riesigen Gewinn für die Bayern bezeichnet. So sei dieser vom fußballerischen Wissen Nachfolger Jupp Heynckes um Längen überlegen gewesen sein. Dementsprechend mäßig verlief auch die Zusammenarbeit mit Heynckes „Ich wusste schon von erstem Tag an, dass ich unter ihm keine Rolle spielen kann“, erklärt er schlicht. Als Fehleinkauf will er sich trotzdem nicht abstempeln lassen. „Ich war kein Blinder. Der FC Bayern ist wie die Spitze des Mount Everest und ich war drei Jahre lang an dieser Spitze. Wer also meint, ich sei zu Unrecht beim FC Bayern gewesen, hat keine Ahnung von Fußball“, macht er deutlich.