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Kein Alkohol, keine M&Ms – So akribisch hat Lewandowski auf den Weltfußballer-Titel hingearbeitet

Roberz Lewandowski
Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty ImagesRoberz Lewandowksi

Robert Lewandowski ist eine „Tormaschine“. Der Pole trifft schon seit Jahren wie am Fließband und befindet sich mit Anfang 30 am Höhepunkt seiner Karriere. Die starken Leistungen und unglaubliche Torquote über Jahre hinweg ist jedoch kein Zufall, sondern das Ergebnis harter und akribischer Arbeit.

Es gab wohl kaum eine Weltfußballer-Wahl in der Vergangenheit, bei dem so viele Kollegen im Anschluss dem Sieger öffentlich beglückwünscht haben. Robert Lewandowski hat sich diesen Titel redlich verdient und das sehen nicht nur die eigenen Fans so, sondern auch Experten, Medien und andere Profis. Der größte (individuelle) Erfolg des 32-jährigen ist jedoch alles andere als Zufall, Lewandowski hat quasi seit Tag 1 an diesem Ziel gearbeitet.

So pusht sich Lewandowski zu immer neuen Bestleistungen

„Sport BILD“-Reporter Tobias Altschäffl, der Lewandowski seit seiner Ankunft in München im Sommer 2014 intensiv verfolgt, hat nun einen Interessenten Einblick gewährt, wie Lewandowski fernab vom Platz tickt und wie hart und akribisch dieser an sich und seinem Körper arbeitet, um auf dem Platz diese Leistungen abzurufen.

Neben dem obligatorischen Fitnessstudio im eigenen Hause, was mittlerweile nahezu alle Profis haben, legt der Pole auch großen Wert auf seine Ernährung. So kocht dessen Frau Anna Essen vor, wenn sie selbst auf Reisen ist. Zudem hält sich Lewandowski an strenge Regeln: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten.

Auch Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gerät immer wieder ins Schwärmen, wenn er auf die physische Form von Lewandowski angesprochen wird. Einen so definierten Körper hat der 65-jährige „in seiner gesamten Karriere noch nie gesehen“. Dies soll mit ein Grund sein, warum der Top-Torjäger so gut wie nie verletzt ist.

Lewandowski optimiert sich und sein Verhalten selbst immer wieder. Laut Altschäffl hat der Bayern-Profi sogar seinen eigenen Schlafrhythmus untersuchen lassen, wie einst Cristiano Ronaldo. So sind Lichtquellen im Schlafzimmer, speziell solche, die blaues Licht abgeben wie Smartphones oder Tablet, ein absolutes Tabu.

Kurios: Der polnische Nationalspieler ließ auch sein „wahres biologisches Alter schätzen“. Dieses bewegt sich nach Angaben von Lewandowski zwischen 25 und 28, was erklärt, warum Lewandowski vergangenen Sommer angekündigt hat, dass er noch lange nicht ans Aufhören denkt.