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Experten kritisieren Bayern-Kader: „Nicht so dolle wie man dachte“

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Der FC Bayern hat vergangenen Sommer insgesamt acht neue Spieler verpflichtet und damit die Triple-Mannschaft personell nochmals deutlich verstärkt. Dennoch scheint es so, als wären die Münchner nur in der Breite gut aufgestellt. Immer mehr Experten kritisieren mittlerweile die Zusammenstellung des Bayern-Kaders.

In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Diskussionen, inwiefern die Sommer-Neuzugänge den FC Bayern wirklich verstärkt haben. Lediglich Leroy Sane konnte mit neun Torbeteiligungen in 17 Spielen halbwegs überzeugen, aber auch der Königstransfer der Münchner ist bisher weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Spieler wie Bouna Sarr, Douglas Costa, Marc Roca, Eric Maxim Choupo-Moting oder Tanguy Nianzou spielen bis dato faktisch keine Rolle. Genau darin sieht Ex-FCB-Profi Lothar Matthäus eine große Gefahr für den FC Bayern, wie er in seiner neusten Sky-Kolumne schrieb: „Problematisch wird es dann, wenn im Frühjahr Leistungsträger länger ausfallen sollten. Dann ist wenig adäquater Ersatz da“.

Laut Matthäus stehen Flick „nur“ 14 Top-Spieler zur Verfügung. Der 59-jährige sieht sogar die Konkurrenz aus Leipzig und Dortmund diesbezüglich im Vorteil: „Mir fällt nur auf, dass sie auch in dieser Saison einen absoluten Weltklasse-Kader haben, der jedoch ab der Nummer 15 deutlich abfällt. Was dahinter kommt, ist in der Breite allerdings qualitativ nicht so stark wie die Bank von Borussia Dortmund oder RB Leipzig“.

Neben Matthäus sieht auch Marcel Reif den aktuellen Bayern-Kader kritisch: „Sie haben einen Kader, der nicht so doll ist, wie wir vielleicht – ich auch – am Sommeranfang dachten“. Auch der 71-jährige hat Zweifel daran, ob die Bayern ihr Niveau halten können, sollten 2-3 Leistungsträger länger ausfallen: „Erstens ein paar Verletzte. Und die, die dann aus der zweiten Reihe da reinkommen: So dolle ist es dann nicht“.