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Bericht: Real-Stars sprechen sich gegen eine Verpflichtung von David Alaba aus

David Alaba
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Real Madrid gilt weiterhin als heißester Anwärter auf einen Alaba-Transfer. So könnte der Österreicher bereits kommenden Sommer für die Königlichen auflaufen. Allerdings soll laut spanischen Medienberichten nicht jeder bei den Madrilenen begeistert von diesem Szenario sein. Dies hat jedoch weniger mit dem 28-Jährigen selbst, sondern mehr mit der Klub-Führung zu tun.

Wer denkt, dass der im Sommer vertragslose David Alaba ein Schnäppchen sein wird, der liegt ziemlich falsch. Zwar können die Bayern für ihren Abwehrchef keine Ablöse mehr gerieren, so soll dieser jedoch ein Handgeld in Höhe von 20 Millionen fordern. Eine beträchtliche Summe, wenn man bedenkt, dass die Corona-Pandemie die Finanzen im Fußballgeschäft ordentlich durcheinander gewirbelt hat. Zudem wäre für den Linksfuß ein Jahresgehalt in Höhe von zehn bis zwölf Millionen Euro (netto) fällig, was das Gesamtpaket durchaus zu einer kostspieligen Angelegenheit macht.

Real-Stars lehnen sich gegen Klub-Führung auf – Auch Ramos im Fokus

Im Gegensatz zu den Bayern-Stars, müssen die Königlichen derzeit noch immer auf zehn Prozent ihrer Gehälter verzichten. Da ist es wenig überraschend, dass teure Neuverpflichtungen durchaus skeptisch betrachtet werden, vor allem wenn diese im Gehaltsgefüge direkt unter Gareth Bale und Eden Hazard stehen würden. Den Real-Stars soll dieser Umstand so gar nicht schmecken. Erschwerend kommt hinzu, dass der Klub mit Sergio Ramos noch immer keine Einigung über einen neuen Vertrag erzielen konnte. Dieser soll ein Gehaltseinbußen von zehn Prozent nicht akzeptieren. Nicht weiter verwunderlich, zumal der Kapitän und Leistungsträger mit einem Gehalt von etwa zwölf Millionen Euro derzeit kein Top-Verdiener ist. Seine Mitspieler sollen jedoch zu 100 Prozent hinter ihren Leader stehen und daher wenig Verständnis über die Transferabsichten des Klubs haben. Demnach wird nicht nur David Alaba kritisch betrachtet, sondern auch mögliche Transfers von Kilian Mbappé oder Eduardo Camavigna.