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Bericht: Winter-Abschied von Zirkzee ist noch nicht beschlossen

Joshua Zirkzee
Foto: Handout/FC Bayern via Getty Images

Joshua Zirkzee gilt als sicherer Wechselkandidat im Januar. Der 19-jährige Stürmer spielt bei Hansi Flick keine Rolle mehr und braucht dringend mehr Spielzeiten. Eintracht Frankfurt soll demnach in der Pole Position sein für einen Transfer im Winter. Aktuellen Medienberichten zufolge haben die Bayern jedoch noch nicht beschlossen, ob sie ihr Eigengewächs überhaupt ziehen lassen möchten.

Der Pay-TV Sender „Sky“ hatte zuletzt berichtet, dass Zirkzee „unbedingt im Winter weg möchte aus München“. Der Niederländer favorisiert demnach eine Leihe nach Frankfurt. Auch die Hessen sind offen für einen Wechsel. Nur die Bayern-Bosse scheinen noch keine finale Entscheidung getroffen zu haben, wie es mit dem Nachwuchstalent weitergeht.

Zirkzee wird bei den Bayern-Amateuren benötigt

FCB-Coach Hansi Flick hatte zuletzt betont, dass Zirkzee in den kommenden Wochen primär für die U23 zum Einsatz kommen wird. Über Spiele bei den Bayern-Amateuren soll er sich erneut für den Profi-Kader beweisen. Obwohl die Verantwortlichen in München von den Fähigkeiten und Qualitäten des Youngsters überzeugt sind, hat Zirkzee auch seine Schwachstellen. Vor allem seine Einstellung wird immer wieder kritisiert, demnach ist er nicht bereit konsequent an sich im Training zu arbeiten. Auch sein Defensivverhalten wurde in der Vergangenheit immer wieder kritisch von Flick kommentiert.

Dennoch ist ein Abschied im Winter noch längst nicht fix. Wie „SPOX“ und „Goal“ berichten, gibt es Bayern-intern derzeit Diskussionen wie es mit Zirkzee weitergehen soll bis zum Sommer. Grund für die zögernde Haltung ist auch die aktuelle Lage der Amateure in der 3. Liga. Das Team von Holger Seitz steht derzeit auf dem 17. Platz und steckt damit mitten im Abstiegskampf. Die Amateure sind daher auf die Dienste von Zirkzee und vor allem dessen Tore angewiesen.

So wirklich geklappt hat dies bisher jedoch nicht. In vier Einsätzen bei der U23 kommt er auf keinen Treffer. Zu allem Überfluss hat er sich am Samstag, beim Stadtderby gegen 1860, nach einem überharten Einsteigen gegen TSV-Keeper Hiller eine Rote Karte eingefangen und ist damit vorerst gesperrt.