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Alaba beteuert: „Für mich zählt nur eine erfolgreiche Saison mit den Bayern“

David Alaba
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Ganze 24 Gegentore haben die Münchner in dieser Saison nach 15 Spielen auf dem Konto. Eindeutig zu viel für ein Team mit den Ansprüchen vom FC Bayern. Als Abwehrchef steht dadurch auch David Alaba im Fokus der Kritik. Nach seiner überragenden letzten Spielzeit, zeigte er Österreicher ungewohnt viele Schwächen und Konzentrationsfehler. Trotz seiner Wechselabsichten im kommenden Sommer versichert er, sich nur auf die Bayern zu konzentrieren.

Bei Trainer Hansi Flick ist David Alaba weiterhin als Führungsspieler in der Verteidigung gesetzt. Ganz so unumstritten ist dieser jedoch bei Teilen der Fans und Experten längst nicht mehr. So wurde insbesondere nach Schwächeren Auftritten der Vorwurf laut, dass der 28-jährige mit seinen Gedanken zu sehr bei Vertragsverhandlungen oder bereits bei einem neuen Klub ist.

Er selbst beteuert nun aber, dass seine Auftritte nichts mit einem bevorstehenden Wechsel zu tun haben und bewertet seine Leistung auch nicht negativ. „Ich finde nicht, dass es für mich diese Saison so schlecht läuft und habe meinen Spielstil im Gegensatz zum letzten Jahr nicht verändert“, erklärte Alaba gegenüber der „BILD Zeitung“.

Alaba auch in seiner wohl letzten Bayern-Saison noch titelhungrig

Allerdings beweisen Statistiken, dass der Verteidiger sowohl langsamer als auch zweikampfschwächer ist als noch im Vorjahr. Vor allem sein Zweikampfwert ist mit 51 Prozent sehr schwach für einen Innenverteidiger. Dieser will jedoch auch in seinem vermutlich letzten Bayern-Jahr nochmal voll angreifen. „Ich habe es schon oft erwähnt: Für mich zählt absolut nur, eine erneut erfolgreiche Saison mit dem FC Bayern spielen“, stellt er klar. Hierfür dürfte allerdings auch von Alaba noch eine Steigerung fällig sein.