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Frühe Auswechslung und ein fliegender Handschuh: Sane ist wieder unzufrieden

Leroy Sane
Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen den FC  Schalke 04 ist der FC Bayern erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Nichts desto trotz verlief die Partie nicht für alle Bayern-Spieler nach Plan. So schob Leroy Sané bei seiner Rückkehr in die Veltins Arena ordentlich Frust. 

Trifft ein Spieler auf seinen Jugendklub, so ist dieser bekanntermaßen nochmal extra motiviert. Dies dachte sich vermutlich auch Bayern-Trainer Hansi Flick, der den 24-jährigen anstelle von Kingsley Coman von Beginn an brachte. Zwar war dem Neuzugang, wie auch zuletzt, sein Bemühen deutlich anzusehen, so gelang ihm unter dem Strich zu wenig. So brachte dieser keiner seiner beiden Schussversuche aufs Tor und gab keine Torschussvorlage. Dagegen häuften sich immer wieder Fehlpässe und das ein oder andere technische Malheur.

Nach 64 Minuten hatte Flick dann genug gesehen und brachte Coman für Sané aufs Feld. Eine Auswechslung, die die dem Ex-Schalker gar nicht schmeckte. So warf er missmutig seine Handschuhe auf den Boden und verschwand in die Kabine, wo er erst später wieder rauskam. Demnach war es an Bayern-Physio Christian Huhn, die unsanft abgelegenen Kleidungsstücke aufzuheben. Der Handschuhwurf scheint ein wenig zu Sanés Frustbewältigungsprogramm zu gehören. So feuerte der Flügelspieler seine Handwärmer bereits bei seiner Auswechslung gegen Leipzig auf die Ersatzbank.

Flick dämpft Erwartungen: „Kann nicht jedes Spiel auf Topniveau spielen“

Allerdings bleibt auch festzuhalten, dass es erstmal nichts Negatives ist, wenn ein Spieler seinen Frust freien Lauf lässt, wenn dieser mit seiner Leistung nicht zufrieden war. So zeigt es immerhin ein gewisses Maß an Ehrgeiz und Willen, es so gut wie möglich zu machen. Gerade dies wurde dem Offensivspieler bereits häufiger Abgesprochen. Nach seiner zuletzt positiven Entwicklung, war das Schalke-Spiel sicherlich ein kleiner Rückschritt, was Hansi Flick jedoch gar nicht tragisch findet. „Man kann von ihm nicht erwarten, dass er jetzt jedes Spiel auf Topniveau spielt. Wenn er heute unzufrieden ist, dann ist das seine Entscheidung“, bewertet er die Frust-Szene von Sane nach dem Spiel.

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