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Bayern, Real & Co. – Haben die Top-Klubs einen geheimen „Transferpakt“ geschlossen?

Rummenigge und Kahn
Foto: imago images

Oft wirkt der Kampf auf dem Transfermarkt resolut, listig und nur auf den eigenen Vorteil bedacht, während mit Ablösezahlungen um sich geworfen wird, die grenzenlos scheinen. Wie die spanische „MARC“ nun berichtet, gibt es in Sache Spielerkäufe jedoch auch ein Miteinander und nicht nur ein Gegeneinander. Dabei soll es sich um eine Art Geheimpakt der internationalen Top-Klubs handeln, dem auch der FC Bayern angehört. 

Wenn sich ein Top-Vereine an der Spitze der Nahrungskette befinden, dann möchten sie dies auch bleiben. Dieses Ziel zu erreichen, ist jedoch einfacher, wenn man sich nicht gegenseitig bekriegt, sondern den Fokus ein wenig verschiebt. Daher sollen sich Spitzenklubs wie Manchester City, FC Liverpool, Real Madrid und auch der FC Bayern zur gegenseitigen Rücksicht verpflichtet haben. Bei der Suche nach hochkarätigen Neuverstärkungen soll demnach vorrangig in der „2. Liga“ gewildert werden. Dies wären in Deutschland Vereine wie Borussia Dortmund oder RB Leipzig, in England Leicester City und der FC Everton oder in Spanien der FC Sevilla oder Athletic Bilbao.

Geheimpakt soll „Transfer-Wahnsinn“ bremsen

Dieser Pakt schließt zwar Transfers zwischen den Top-Klubs nicht aus, schränkt jedoch die Ausmaße ein. Laut der „MARCA“ haben sich die Vereine vor einem Jahr darauf verständigt, sich nicht gegenseitig in den Rücken zu fallen und die Transferaktivitäten intern reguliert. Ziel dabei soll auch sein, dass die Ablösesummen nicht in die Höhe schnellen zu lassen, wie dies unter anderem durch die Transfers von Neymar oder Mbappé geschehen ist. Zwar handele es sich bei den angesprochenen Klubs um Rivalen, so verfolgen jedoch alle das gleiche Ziel. Daher soll ein gutes Verhältnis gewahrt werden.

Greift der Transferpakt bereits in der Praxis?

Dass der „Transferpakt“ tatsächlich greift, lässt sich an mehreren Beispielen aufzeigen. Zum einen wäre dies der Poker um Lionel Messi. Als Barca klarstellte, den abwanderungswilligen Superstar halten zu wollen, stellten Manchester City und Paris Saint Germain ihre Bemühungen ein. Um einen ähnlichen Fall handelt es sich um David Alaba. So sollen erste Gespräche erst stattgefunden haben, als der FC Bayern mitteilte, dem 28-jährigen keinen neuen Vertrag anbieten zu wollen. Ein aktuelles Thema hierbei ist ebenso Sergio Ramos, der sich mit Real Madrid noch nicht über einen neuen Vertrag einigen konnte. Entwickelt sich die Sache wie bei Alaba, ist es wahrscheinlich, dass die Madrilenen ebenfalls grünes Licht für mögliche Interessenten geben.

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