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Die Bayern vor dem Start in die Klub-WM: Diese vier Positionen sind noch offen

MUNICH, GERMANY - SEPTEMBER 18: Serge Gnabry (C) of Bayern Munich celebrates scoring his teams fourth goal of the game with team mates Lucas Hernandez and Leroy Sane during the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and FC Schalke 04 at Allianz Arena on September 18, 2020 in Munich, Germany. Fans are set to return to Bundesliga stadiums in Germany despite to the ongoing Coronavirus Pandemic. Up to 20% of stadium's capacity are allowed to be filled. Final decisions are left to local health authorities and are subject to club's hygiene concepts and the infection numbers in the corresponding region. The match in Munich is played behind closed doors due to the high number of new Covid-19 cases in the city of Munich. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

Direkt nach dem Auswärtserfolg gegen Hertha BSC haben sich die Bayern am Freitagabend in den Flieger nach Katar gesetzt. In Doha will der deutsche Rekordmeister bei der Klub-WM den ersten Titel im neuen Jahr gewinnen. Während derzeit sieben Spieler gesetzt scheinen, toben auf vier Positionen noch enge Positionskämpfe. Wir möchten uns die offenen Planstellen näher ansehen.



Während Torwart Manuel Neuer und die beiden Innenverteidiger Jerome Boateng und David Alaba derzeit gesetzt sind, ist die die Sachlage auf den Außenverteidiger-Positionen noch unklar. Auf der rechten Seite duellieren sich Benjamin Pavard und Niklas Süle. Derzeit scheint der Franzose leichte Vorteile zu haben, zumal Hansi Flick diesen trotz seiner Formschwäche zuletzt vertraute. Süle, der seinen Platz in der Innenverteidigung an Jerome Boateng verloren hat, durfte zwar zuletzt immer wieder mal auf der ungewohnten Position ran, muss sich in Katar aber wohl mit einer Rolle auf der Ersatzbank zufrieden geben. Auch der offensiv stärkere Bouna Sarr wird wohl keine größere Rolle spielen.

Auf der linken Seite tobt dagegen der Kampf Offensive gegen Defensive. Ersteres verkörpert Alphonso Davies, der zwar nicht in Topform ist, mit seiner Geschwindigkeit aber dennoch wertvollen Impact liefern kann. Zweiteres verkörpert dagegen Lucas Hernandez, der zwar in guter Form ist, aber nicht über die Offensiv-Power wie Davies verfügt. Da die Bayern auch bei der Klub-WM die Favoritenrolle innehaben und mit viel Ballbesitz agieren dürften, wird sich Hansi Flick mutmaßlich für den Kanadier entscheiden.

Flick vor schwierigen Entscheidungen: Zwei Dreikämpfe im Mittelfeld

Offen ist auch noch der Kampf um die zweite Position im zentralen Mittelfeld neben Joshua Kimmich. So haben weder Martinez noch Leon Goretzka derzeit grünes Licht. Zuletzt übernahm Marc Roca die Rolle und überzeugte seinen Coach mit einer ordentlichen Leistung gegen Hoffenheim. Hoch im Kurs steht bei diesem jedoch auch Jamal Musiala, der ebenfalls als Achter agieren kann. An Ansehen verloren hat zuletzt Corentin Tolisso, der jedoch in der Hinrunde noch erster Ersatz war. Gut möglich jedoch, dass Hansi Flick weiter auf die Karte Marc Roca setzt.

Während es im zentralen Mittelfeld personell eher knapp zugeht, haben die Münchner auf der Außenbahn weiterhin ein kleines Luxusproblem. So muss entweder Serge Gnabry, Leroy Sane oder Kingsley Coman auf der Bank Platz nehmen. Die größten Startelfchancen hat wohl Kingsley Coman, der nach wie vor am konstantesten spielt. Jedoch konnte sich auch Gnabry mit seinem Treffer gegen Hoffenheim wichtiges Selbstvertrauen zurückholen. Demnach könnte es also durchaus wieder Leroy Sané treffen, der nach einem guten Start ins Jahr 2021 noch immer Stabilität vermissen lässt.

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