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Hoeneß macht sich für Müller stark: „Kann Jogi nur raten, sich seinen Namen rot anzustreichen“

Joachim Löw und Thomas Müller
Foto: BENJAMIN CREMEL/AFP via Getty Images

Gemeinsam mit Robert Lewandowski bildet Thomas Müller das torgefährlichste Sturmduo im europäischen Fußball. Fast schon Paradox also, dass der 31-Jährige seit der WM kein Länderspiel bestritten hat und dies wohl auch in Zukunft nicht mehr tun wird. Geht es nach Uli Hoeneß, so dürfte der Bayern-Star im Aufgebot von Joachim Löw jedoch nicht fehlen.



Mit 10 Toren und 7 Vorlagen beweist Thomas Müller, dass die starke letzte Saison nicht nur ein letztes Aufblitzen seiner sich im Herbst befindenden Karriere war. Eigentlich macht der Bayern-Star genau das, was ihn jahrelang unverzichtbar gemacht hat – im Dress der Bayern sowie im Dress der Nationalmannschaft. Ob der Bayer sein Können in der DFB-Elf aber nochmal unter Beweis stellen kann, hängt in erster Linie von Joachim Löw ab. So konnte sich der Bundestrainer bislang noch keinen Ruck geben, den jahrelangen Führungsspieler zurück ins Team zu holen.

„Bei so einem Turnier braucht es auch Leute mit guter Laune“

Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß kann die Entscheidung des Weltmeistertrainers von 2014 jedoch nicht nachvollziehen. „Ich kann dem Jogi nur raten, sich den Namen Müller in seinem Notizbuch rot anzustreichen“, erklärte der 69-Jährige am Samstag im Bayerischen Rundfunk. Dabei stellt sich prinzipiell die Frage, ob diese farbliche Erinnerung überhaupt notwendig sein müsste, zumal Müller Woche für Woche auf dem Platz auf sich aufmerksam macht. Doch es ist nicht nur der sportliche Aspekt oder die Erfahrung von Müller, die Hoeneß für wichtig hält, sondern auch dessen Charakter und Einstellung. „Bei so einem Turnier braucht es auch Leute mit guter Laune“, verrät er. Von guter Laune war im DFB-Team sowohl auf dem Platz als auch bei den Fans nicht viel zu spüren. Nicht unwahrscheinlich, dass ein Thomas Müller durchaus dabei helfen könnte, auch für eine stimmungstechnische Wende zu schaffen.

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