FC Bayern News

Scholl nimmt Sane in die Pflicht: „Hat eine ganze Werkzeugkiste an Tools“

Leroy Sane
Foto: KARIM JAAFAR/AFP via Getty Images

Bei der ersten Partie der Bayern im Rahmen der Klub-WM, musste sich Leroy Sane einmal mehr mit der Rolle als Einwechselspieler begnügen. Ein Spiegelbild dafür, dass seine Zeit in München bislang nicht optimal läuft. Als einer seiner Hauptkritiker trat in der Vergangenheit vermehrt Mehmet Scholl in Erscheinung. Auf Bild Live schlägt der Ex-Bayern-Star nun freundlichere Töne an, nimmt den Nationalspieler jedoch auch in die Pflicht.



Kurz vor Spielende, zeigte Leroy Sane bei der Klub-WM dann doch mal wieder, warum er als einer der talentiertesten Flügelstürmer der Welt gilt. Mit einer präzisen Flanke aus dem Lauf bediente er Robert Lewandowski mustergültig, der zum 2:0 Endstand einköpfte. Szenen, wie diese, möchte man vom 25-jährigen eigentlich noch viel häufiger sehen. So geriet er in der Hinrunde aufgrund seiner Unbeständigkeit und mangelnder Mentalität in die Kritik. Im neuen Jahr, zeigt der deutsche Nationalspieler jedoch zumindest in Ansätzen, dass er verstanden hat, worauf es bei den Bayern ankommt. Diese positive Entwicklung ist auch Mehmet Scholl aufgefallen. Trotz allem sieht er in Sane noch immer einen enormen Unsicherheitsfaktor. „Der Junge hat die ganze Werkzeugkiste mit Tools, die man gebrauchen kann. Nun stellt sich der Frage, wie er diese verwendet. Wendet er sie an, wird er Weltklasse, ist er schlampig, wird es bei den Bayern nichts werden“, erklärt er gegenüber Bild Live im Rahmen der Klub-WM.

Scholl zeigt sich hoffnungsvoll: „Ich glaube er versucht das Gebilde FC Bayern zu verinnerlichen“

Bereits zum Jahreswechsel entschied sich der Flügelstürmer, im Einvernehmen mit dem Klub, einiges zu ändern. So engagierte er einen Privat-Coach und absolvierte während der Winterpause individuelle Einheiten. „Ich glaube er versucht das Gebilde FC Bayern zu verinnerlichen und ich habe auch gehört, dass er sein Verhalten innerhalb der Gruppe verändert hat“, verkündet Scholl. Nichts desto trotz kann nur die Zeit zeigen, ob es der Offensivspieler schafft, diesen positiven Trend fortzusetzen. Noch befindet er sich jedenfalls mitten im Prozess, zu dem Spieler zu reifen, der er gemäß seiner Anlagen werden kann. „Warten wir es ab. Noch ist er nicht dort, wo wir ihn alle gerne hätten“, so der frühere Bayern-Profi.

Weitere FC Bayern News und Storys gibt es auf fcbinside.de