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Roca fasst bei den Bayern Fuß: Winkt nun ein Einsatz im Finale der Klub-WM?

Marc Roca
Foto: KARIM JAAFAR/AFP via Getty Images

Nachdem Bayerns Neuzugang Marc Roca in der Hinrunde größtenteils außen vor war, scheint er nun in der internen Hierarchie nach oben gerückt zu sein. So durfte er zuletzt im Halbfinale der Klub-WM von Anfang an spielen. Zwar war dies mit Sicherheit auch durch die Ausfälle von Leon Goretzka und Javi Martinez begünstigt, so bekam er, anders als im Vorjahr, gegenüber Jamal Musiala und Corentin Tolisso den Vorzug. Nun winkt ihm ein erneuter Einsatz im Finale.



Der Spanier scheint langsam aber sicher bei den Münchnern Fuß zu fassen. So bekam er beim Halbfinale der Klub-WM ein wenig überraschend erneut einen Platz in der Startelf neben Joshua Kimmich. Im Vergleich zu seinem Nebenmann Joshua Kimmich blieb dieser etwas unauffälliger, zeigte dennoch eine solide Leistung. Dazu gehörte auch sein erneut sicheres und fehlerloses Passspiel mit 92,6 Prozent angekommenen Pässen. Anders als gewohnt, tauchte der Mittelfeldspieler sogar das ein oder andere Mal im gegnerischen Strafraum auf. Nur seine Abschlüsse waren noch nicht vom Glück gesegnet. Nichts desto trotz war sein Auftritt ein Bewerbungsschreiben, dass ihm auch einen Startelfeinsatz im Finale erbringen könnte.

Tolisso und Musiala lauern auf ihre Chance

Klar ist bereits jetzt, dass Javi Martinez und Leon Goretzka nicht mehr nach Katar reisen werden. Demnach beläuft sich die Konkurrenz von Roca auf Corentin Tolisso und Jamal Musiala. Allerdings hat der Franzose nach seinen Verletzungsproblemen noch nicht die 100-prozentige Fitness und sorgte mit seinem Corona-Verstoß für viel (negatives) Aufsehen. Musiala hingegen wurde von Hansi Flick zuletzt vornehmlich als Joker für die letzten 15-20 Minuten eingesetzt. Laut der „BILD Zeitung“ ist der 17-jährige eine Option, wenngleich noch nicht entschieden sei, wer letztendlich starten darf. Möglicherweise überrascht uns Flick ja erneut und lässt, wie gegen Hertha BSC Berlin keinen der drei auflaufen. So agierten in der Hauptstadt Thomas Müller und Serge Gnabry auf den Achter-Positionen. Ein Szenario, dass auch am Donnerstag denkbar ist.

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