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Ex-Nationalspieler packt aus: Arne Friedrich lehnte zwei Bayern-Angebote ab

Hasan Salihamidzic und Arne Friedrich
Foto: Boris Streubel/Getty Images

Als Spieler ist uns Arne Friedrich als langjähriger Hertha-Profi und stets solider Nationalspieler in Erinnerung. So absolvierte er die Weltmeisterschaften von 2006 und 2010 jeweils als Stammspieler. Von 2002 bis 2010 spielte der heute 41-jährige für den Hauptstadt-Klub, ehe es ihm im Jahr 2010 nach Wolfsburg zog. Nun verriet er, dass er in früheren Jahren sogar zum FC Bayern hätte wechseln können, dies aber zweimal dankend ablehnte.



Wenn der FC Bayern einen Spieler aus der Bundesliga haben möchte, dann bekommt er diesen in der Regel auch. Im Falle von Arne Friedrich war dies jedoch anders. „Der FC Bayern hat mich in den Jahren 2003 und 2005 kontaktiert, aber ich habe mich trotz aller Angebote, auch von anderen Klubs, immer entschieden, in Berlin zu bleiben“, verriet Friedrich im Gespräch mit „Spox“ und „Goal“.

Dabei bleibt anzumerken, dass die Berliner zu dieser Zeit sportlich durchaus um die internationalen Plätze mitspielen konnten und der ehemalige Nationalspieler somit durchaus eine sportliche Perspektiven hatte. Diese gab es selbstredend in höheren Maße bei den Bayern, jedoch agierte in diesem Jahrzehnt Publikumsliebling Willy Sagnol auf der Rechtsverteidigerposition. Somit hätte Friedrich, der erst später vermehrt als Innenverteidiger eingesetzt wurde, vermutlich das Nachsehen gehabt.

Friedrich sagte auch dem BVB ab

Allerdings sind die Bayern nicht der einzige Klub, der vom Berliner eine Absage erhalten hat. So bemühte sich auch der BVB um den Verteidiger. Wenngleich Friedrich zugibt, dass er schon als Kind Anhänger des Klubs gewesen sei, habe die Hertha damals den Kampf gewonnen. Rückblickend kann man jedenfalls nicht sagen, dass der Defensivspezialist zwangsläufig die falsche Entscheidung getroffen hat. Zwar die ganz große Klub-Karriere aus, so konnte er jederzeit als Führungsspieler Spielzeit sammeln, was ihn einen sicheren Platz in der DFB-Elf brachte. Hier krönte er seine Karriere mit einer überragenden WM 2010, bei der sich Friedrich als einer der besten Verteidiger im Turnier erwies.