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4 Gründe warum der Upamecano-Transfer so wichtig für den FC Bayern ist

Dayot Upamecano
Foto: imago images

Hasan Salihamidzic hat am Freitag vollkommen überraschend bestätigt, dass Dayot Upamecano zur kommenden Saison zum FC Bayern wechselt. Wir erklären, warum der Transfer für den deutschen Rekordmeister so wichtig ist.



1. Bayern ist die Nummer 1 in Europa, nicht nur sportlich

Spätestens seit dem Gewinn des Sextuples gilt der FC Bayern sportlich als die Nummer 1 im Weltfußball. Mit der Verpflichtung von Upamecano haben die Münchner diesen Status nochmal untermauert und ein deutliches Signal an die europäische Konkurrenz gesendet. Neben den Bayern waren auch Manchester United, der FC Chelsea, Liverpool und PSG stark an Leipzigs Innenverteidiger interessiert. Dieser hat sich jedoch relativ früh für den FC Bayern entschiedenn.

2. Alabas Nachfolger wurde schnell gefunden

Wohin David Alaba wechselt, steht weiter in den Sternen. Die Suche nach einem neuen Verein gestaltet sich aktuellen Medienberichten zufolge alles andere als einfach. Durch die Verpflichtung von Upamecano hat der FC Bayern früh und vor allem qualitativ hochwertigen Ersatz gefunden. Die Posse um Alaba und seinen etwaigen Ersatz bestimmte zu lang die Medien. Nun kann man sich anderen wichtigen Themen widmen. Auf der „Baustelle Innenverteidigung“ herrscht erst mal Ruhe.

3. Weitere Transfers sind Boni

In den letzten beiden Saisons hat Hasan Salihamidzic mit wilden Leihgeschäften (Coutinho, Perisic, Costa, Odriozola) und Transfers (Roca, Sarr, Choupo-Moting) kurz vor Ende der Wechselfrist auf sich aufmerksam gemacht. Während Coutinho und Perisic einen großen Anteil am Triple-Gewinn hatten, gilt der sportliche Mehrwert für z. B. Odriozola, Costa und Sarr für den Rekordmeister als überschaubar.
Natürlich spielt in diesem Zeitraum auch die Corona-Pandemie eine große Rolle. „Brazzo“ aber nur auf diese Transfers zu reduzieren, wäre völlig falsch, zeigte er sich doch auch verantwortlich für die Verpflichtungen von Pavard, Davies und Hernández. Zwar muss sich der teuerste Bayern-Spieler aller Zeiten noch auf der ganz großen Bühne beweisen, den Weg scheint er aber mehr und mehr gefunden zu haben.

Mit der Verpflichtung von Upamecano hat der Sportdirektor nun sehr früh im Jahr einen ganz großen Coup gelandet und namhafte Konkurrenten ausgeschaltet. Die große Lücke, die Alaba hinterlässt, wurde clever (Leipzig geschwächt) und zukunftsorientiert (Upamecano ist erst 22) geschlossen. Salihamidzic ist nicht mehr dazu gezwungen im Sommer liefern zu müssen. Er kann sich auf die kleineren Baustellen (Rechtsverteidiger, eventuell einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler) konzentrieren. Diese Transfers gelten aber wohl als Boni. Die Hausaufgaben sind schon erledigt.

4. Vertragsverlängerungen im Fokus

Durch den Upamecano-Deal können die Verantwortlichen ihren Fokus jetzt entspannt auf die Vertragsverlängerungen von Süle, Goretzka, Musiala und ggf. Boateng richten. Während bei Musiala und Goretzka wohl nur noch um Details gefeilscht wird, ist die Geschichte bei Süle ein wenig komplizierter. Durch die Verpflichtung von Upamecano wird er wohl zur Nummer drei im Innenverteidiger-Ranking (halblinks plant Flick mit Hernández). Nichtsdestotrotz brauchen die Bayern auch auf dieser Position Breite im Kader und werden alles daran setzen, Süle ein neues adäquates Arbeitspapier vorzulegen. Der Ausgang bei Jerome Boateng ist indes vollkommen offen.

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