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Nach Lauterbach-Kritik: Flick redet Klartext

Hansi Flick
Foto: Sascha Steinbach - Pool/Getty Images

Bayern-Cheftrainer Hansi Flick hat am Sonntag auf die andauernde Kritik am FC Bayern und dessen vermeintilchen „Sonderstatus“ reagiert. Der 55-jährige zeigte sich dabei sichtlich genervt und äußerte sich dabei unter anderem auch über den SPD-Gesundheits-Experten Karl Lauterbach.

Auf der Abschluss-PK vor dem morgigen Bundesliga-Spiel gegen Arminia Bielefeld äußerte sich Flick wie folgt zu den Vorwürfen, dass die Profi-Fußballer und allen voran der FC Bayern mit seiner Reise nach Katar, einen sondern Sonderstatus genießen würden: „Wir haben einen Sonderstatus, aber ich wurde bestimmt schon 100-mal getestet. Wir leben in einer Blase und sind in einem engen Kreis. Die Reise nach Katar ist unser Job und unser Business.“

Vor allem die Aussagen von SPD-Politiker Karl Lauterbach, der die Bayern zuletzt mehrfach öffentlich kritisiert hat, stoßen bei Flick auf wenig Verständnis: „Ich habe das natürlich auch verfolgt. Der Herr Lauterbach hat immer einen Kommentar abzugeben. Er hat immer etwas zu irgendwas zu sagen.“

„Die Politik sollte sich mal zusammensetzen und einen Plan entwickeln“

Flick zeigte sich sichtlich emotional und nahm auch die komplette Politik in die Pflicht, an der aktuellen Situation etwas zu verändern: „Die Politik sollte sich mal zusammensetzen und einen Plan entwickeln, dass die Menschen wieder Licht am Ende des Tunnels sehen. Das ist meiner Meinung nach aktuell nicht immer der Fall. Es sollten wieder positive Dinge verkündet werden. (…) Ich habe oft das Gefühl, dass es mehr darum geht bei irgendwelchen Wahlen mehr Prozente zu gewinnen.“

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