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Rummenigge stellt klar: „Ich habe nicht verlangt, dass Fußballer vor anderen geimpft werden“

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Mit seinen jüngsten Aussagen über die Impfung von Fußballprofis hat Karl-Heinz Rummenigge eine regelrechte Impf-Debatte in Deutschland ausgelöst. Der 65-jährige äußerte sich nun zu der anhaltenden Kritik an seiner Person und stellte dabei klar, dass er missverstanden wurde.

Im Interview bei „SPORT1“ sprach der 65-jährige über eine mögliche Vorbildfunktion von Fußballern, wenn sich diese impfen lassen. Rummenigge betonte aber zugleich, dass man sich jedoch keineswegs vordrängen möchte. Die Aussagen haben eine regelrechte Welle der Empörung ausgelöst, der Bayern-Vorstandschef wurde von zahlreichen Politikern aber auch innerhalb der Bundesliga scharf dafür kritisiert. Rummenigge hat nun auf diese Kritik reagiert.

„Sie haben mich missverstanden“

Im Gespräch mit der „Corriere della Sera“ äußerte er sich wie folgt dazu: „Sie haben mich missverstanden: Ich habe nicht verlangt, dass die Spieler vor anderen geimpft werden, vor allem nicht vor älteren Menschen. Ich habe nur gesagt, dass die Impfung ein gutes Beispiel sein könnte, um auch den widerstrebendsten Teil der Bevölkerung zu überzeugen dies zu tun.“

Ob die Klarstellung von Rummenigge etwas an der aktuellen Debatte ändern wird ist fraglich. Vor allem mit Blick auf die jüngsten Aussagen von Hansi Flick, der vergangenen Sonntag mit seiner Kritik am Gesundheitsexperten Karl Lauterbach ebenfalls einen regelrechen Shitstorm geerntet hat.

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