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Transfers innerhalb der Bundesliga: Der BVB wildert am meisten, die Bayern liegen nur auf Rang zwei

Thomas Müller und Mats Hummels
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

In den vergangenen Jahren wurde dem FC Bayern immer wieder vorgeworfen, sich ihre Titel zu erkaufen und dabei mit Vorliebe die Konkurrenz zu schwächen. Ihren Höhepunkt erlangte diese Diskussion, als die Münchner binnen weniger Jahre Robert Lewandowski, Mario Götze und Mats Hummels aus Dortmund verpflichteten. Allerdings sind es nicht nur die Bayern, die gerne in nahe gelegenen Revieren wildern.



Nach der Verpflichtung von Dayot Upamecano gab es mal wieder zahlreiche kritische Stimmen, wonach die Bayern „die Liga kaputt kaufen“ würden. Schaut man sich jedoch die Transferbilanz der sechs großen Klubs im deutschen Oberhaus etwas genauer an, wird man schnell feststellen, dass dieses Vorurteil überhaupt nicht stimmt. So beweist eine Statistik von „Transfermarkt“, dass nicht die Bayern Spitzenreiter darin sind, sich Spieler innerhalb der Bundesliga zu sichern. Auf Rang eins liegt nämlich ausgerechnet Borussia Dortmund. So wechselten in den vergangenen zehn Jahren gleich 25 Spieler aus der eigenen Liga zum BVB. Dabei gaben die Borussen 346,2 Mio. Euro aus. Prominente Beispiele aus den letzten Jahren sind unter anderem Julian Brandt, Marco Reus, Andre Schürrle oder Ilkay Gündogan.

Selbst beim FC Bayern wurden die Dortmunder mit Mats Hummels und Mario Götze fündig. Ansonsten versuchten die Dortmunder auch immer wieder dominierende Spieler von kleineren Vereinen loszueisen, indem man Spieler wie Thomas Delaney (Bremen), Matthias Ginter (Freiburg) und Abdou Diallo (Mainz 05) verpflichtete.

236,7 Mio. Euro für 21 Spieler: Bayern bleibt hinter dem BVB zurück

Mit insgesamt 21 Neuzugängen und einer Ablöse von rd. 236,7 Mio. Euro Ablöse, bleibt der FC Bayern in dieser Kategorie hinter Borussia Dortmund zurück. Dies liegt natürlich auch daran, dass die Münchner gezielt ablösefreie Spieler ins Boot geholt haben. Hierzu zählt zum Beispiel Robert Lewandowski, Leon Goretzka oder Marco Rode.

Häufig haben sich die Münchner ihre Stars jedoch auch etwas kosten lassen. So verpflichteten die Münchner unter anderem Manuel Neuer (30 Mio. Euro), Benjamin Pavard (35 Mio. Euro), Mario Götze (37 Mio. Euro), Mats Hummels (35 Mio. Euro) und zuletzt Dayot Upamecano (42,5 Mio. Euro). Generell ist es jedoch bei beiden Vereinen eher abwegig, Bundesliga-interne Transfers zu kritisieren. So gehört es eben zur Tagesordnung, dass sich stärkere Vereine nach den besten Spielern anderer Vereine umsehen. Dies erkennt man auch an der 23 Bundesliga-Internen Transfers von Leverkusen (177 Mio. Euro) und 18 von Gladbach (95 Mio. Euro). Selbiges gilt auch für Vereine aus dem Mittelfeld, die sich wiederum bei den Abstiegskandidaten oder Zweitligisten umsehen.

Transfers innerhalb der Bundesliga in der Übersicht

  1. Borussia Dortmund – 25 Transfers, Ausgaben: 346,2 Mio. Euro
  2. FC Bayern – 21 Transfers, Ausgaben: 236,7 Mio. Euro
  3. Bayer Leverkusen – 23 Transfers, Ausgaben: 177,6 Mio. Euro
  4. Borussia M’Gladbach – 18 Transfers, Ausgaben: 94,8 Mio. Euro
  5. FC Schalke 04 – 23 Transfers, 87,6 Mio. Euro
  6. RB Leipzig – 1 Transfer, 20 Mio. Euro

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