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Rummenigge macht den Weg frei für Kahn: Der Machtwechsel beim FCB beginnt bereits im Sommer

Oliver Kahn und Karl-Heinz RUmmenigge
Foto: imago images

Offiziell wird Karl-Heinz Rummenigge sein Amt als Vorstandsvorsitzender beim FC Bayern zum 31. Dezember 2021 niederlegen. Oliver Kahn wird diesen als neuer CEO beim deutschen Rekordmeister beerben. Wie nun bekannt wurde, startet die Übergabe des Staffelstabs jedoch schon deutlich früher.



Nach knapp 20 Jahren an der Spitze beim FC Bayern vollziehen die Münchner zum Ende des Jahres den Machtwechsel von Rummenigge zu Kahn. Der 51-jährige ist seit knapp einem Jahr bereits Vorstand beim FCB und hat die Zeit genutzt um sich “Einzuarbeiten”. Ab dem 1. Juli wird es dann ernst, gegenüber der “Sport BILD” verriet Rummenigge, dass Kahn ab diesem Datum bereits Tätigkeiten von ihm übernehmen wird: “Ich werde Oliver Kahn ab der Saison 2021/22, also ab dem Sommer, Verantwortungsbereiche übergeben.”

“Die Zeit des “Heranführens” ist vorbei”

Kahn selbst scheint bereit zu sein, wie er betonte: “Der Übergang läuft, ich bin in alle Themen und Prozesse eingebunden. Die Zeit des ,Heranführens‘ ist vorbei. Ich kenne alle Bereiche, kenne die Anforderungen und habe eine klare Vorstellung, wie man den Verein in die Zukunft führt.”

Konkret wird sich dies unter anderem bei den kommenden Vertragsgesprächen mit Leon Goretzka, Joshua Kimmich & Co. zeigen. Auch wenn diese Aufgabe in den Tätigkeitsbereich von Sportvorstand Hasan Salihamidzic fällt, wird sich Kahn stärker involvieren. Schon bei den Verlängerungen mit Manuel Neuer und Thomas Müller saß Kahn mit am Tisch.

Spannend wird es zu sehen, wie es mit Rummenigge nach seiner Zeit an der Säbener Straße weitergeht. Der 65-jährige hat sich jüngst bedeckt gehalten, ob der dem Fußball treu bleibt. Klar ist, dass sich Rummenigge eine sechsmonatige Auszeit gönnen wird. Ob und in welcher Form er in den Profifußball zurückkommen wird ist derzeit noch vollkommen offen.

Anders als Uli Hoeneß wird sich Rummenigge jedoch mit medialen Auftritten und öffentlichen Ratschlägen zurückhalten, wie er betonte: “Ich werde dem FC Bayern auch nach dem 31. 12. 2021 immer verbunden bleiben, werde den Verantwortlichen aber keine großen Ratschläge von außen erteilen, wenn ich nicht gefragt werde.”

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