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Enthüllt: Die Bayern befindet sich in einer „Arbeitsplatz-Quarantäne“

Thomas Müller
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Während die Bayern sportlich wieder auf Erfolgskurs sind, brodelt es hinter den Kulissen. Grund dafür sind die vielen Corona-Fälle in den vergangenen Wochen. Insgesamt vier FCB-Profis wurden positiv auf Covid-19 getestet. Nun hat sich auch das zuständige Gesundheitsreferat in München zu den Vorfällen geäußert und die Bayern öffentlich gerüffelt.



Thomas Müller, Benjamin Pavard, Javi Martinez und Leon Goretzka. Gleich vier Spieler des FC Bayern wurden in den vergangenen Wochen positiv auf Corona getestet. Mit Benjamin Pavard befindet sich einer davon noch in der häuslichen Quarantäne. Während sich die Bayern-Verantwortlichen zuletzt ratlos gezeigt haben, warum man so stark betroffen war, gibt es nun erstmals kritische Stimmen vom zuständigen Gesundheitsreferat.

Gesundheitsreferat rüffelt den FC Bayern: „Da läuft etwas schief“

Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatte unter der Woche bereits bestätigt, dass die Münchner ihre Corona-Maßnahmen deutlich verschärft haben. Die Spieler werden nicht nur mehrfach am Tag getestet, sondern befinden sich auch in einer sog. „Arbeitsplatz-Quarantäne“. Heißt im Klartext: Manuel Neuer & Co. bewegen sich derzeit nur noch zwischen der Säbener Straße und ihrem zuhause. Alle anderen (sozialen) Kontakte sind seitens des Vereins untersagt.

Laut der WDR-Sendung „Sport inside“ wurde dieser Schritt nicht ganz freiwillig vollzogen. Das Gesundheitsreferat München hat den FCB faktisch dazu gezwungen. Die Leiterin des Gesundheitsreferates der Stadt München, Beatrix Zurek, kritisierte die Bayern scharf für die Geschehnisse in den vergangenen Wochen. Laut Zurek laufe „etwas schief“ ab beim FC Bayern, das Verhalten gebe ein „ganz schlechtes Bild“ ab. Zudem wurde hält diese auch die „muntere Reisetätigkeit“ der Bayern für zweifelhaft.

Auch der Deutsche Fußball-Bund will in Zukunft genauer hinschauen was bei den Klubs passiert. Verstöße gegen Hygieneregeln sollen härter bestraft werden. Mehrere Klubs hatten zuletzt gegen das geltende Hygienekonzept verstoßen. Unter auch die Profis des BVB, als diese ausgelassen nach dem Derbysieg gegen Schalke im Bus feierten, ohne dabei die Abstandsregeln einzuhalten. Medienberichten zufolge wurden die Dortmunder zu einer Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro verdonnert.

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